DMEA richtet sich neu aus: bvitg kündigt strategische Weiterentwicklung ab 2027 an
Die DMEA – Connecting Digital Health bleibt das führende europäische Forum für digitale Gesundheitsversorgung und soll künftig noch innovativer aufgestellt werden. Der Bundesverband Gesundheits IT (bvitg) gab bekannt, dass Europas größte Veranstaltung zur Digitalisierung des Gesundheitswesens ab 2027 an einem neuen Standort ausgerichtet und strukturell weiterentwickelt wird.
DMEA 2026 im Fokus
Während die organisatorischen Weichen für 2027 bereits gestellt werden, rückt zunächst die DMEA 2026 in den Vordergrund. Vom 21. bis 23. April 2026 wird Berlin erneut zum Zentrum der digitalen Gesundheitsbranche. Zu den angekündigten Programmhöhepunkten zählen Keynotes der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, der Bundesdatenschutzbeauftragten Prof. Dr. Louisa Specht Riemenschneider sowie der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach.
Diese Impulse verdeutlichen die gesundheitspolitische Bedeutung der Veranstaltung – insbesondere im Hinblick auf Telematikinfrastruktur, Datenschutz und digitale Versorgungsstrategien.
Vidal MMI auf der DMEA 2026
Vidal MMI ist ebenfalls auf der DMEA vertreten: vom 21.–23. April 2026 in Halle 5.2, Stand B 103.
Strategischer Neuanfang ab 2027
Als Veranstalter verfolgt der bvitg das Ziel, die DMEA kontinuierlich weiterzuentwickeln und den wachsenden Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Der geplante Standortwechsel soll neue organisatorische und konzeptionelle Möglichkeiten eröffnen, um das Event internationaler, innovativer und zukunftsorientierter auszurichten.
Laut bvitg ermöglicht die strategische Neuausrichtung, das etablierte Ökosystem der DMEA gezielt zu erweitern und ihre Rolle als führende europäische Plattform für digitale Gesundheit weiter zu stärken.
Bedeutung für Praxis, Klinik und Industrie
Die DMEA gilt als zentraler Treffpunkt für Akteure aus Versorgung, Forschung, Politik und Industrie. Besonders für Ärztinnen und Ärzte sowie Einrichtungen des ambulanten und stationären Sektors ist die Veranstaltung relevant, da die Mehrheit der in Deutschland eingesetzten IT Systeme von bvitg Mitgliedsunternehmen stammt.
Für die klinische und ambulante Praxis bedeutet die Neuausrichtung, dass künftig verstärkt Impulse zu Interoperabilität, KI Anwendungen, digitaler Prozessoptimierung und Datenschutz zu erwarten sind – Themen, die im medizinischen Alltag zunehmend an Bedeutung gewinnen.








