Mangelernährung ist ein oft unterschätztes Problem, das vor allem Patient*innen mit chronischen Grunderkrankungen, schlecht heilenden Wunden oder Tumorleiden sowie Menschen im fortgeschrittenen Alter betrifft 1. Die Ursachen sind vielfältig, dazu gehören unzureichende Nahrungszufuhr, Appetitlosigkeit aufgrund von Krankheiten oder Therapien und altersbedingte Stoffwechselveränderungen. Psychologische Faktoren wie Depression und soziale Isolation können ebenfalls eine Rolle spielen 2.
Die Folgen einer unbehandelten Mangelernährung können schwerwiegend sein und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Deshalb ist es wichtig, Mangelernährung frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig intervenieren zu können. Dies kann durch regelmäßiges Überprüfen des Ernährungszustands mit Gewichtskontrollen sowie gezielten Screening-Verfahren erfolgen.
Enterale Ernährung: Anpassung an individuelle Bedürfnisse und Krankheitsbilder
Die Behandlung von Mangelernährung erfordert einen multidisziplinären Ansatz, der darauf abzielt, die Nahrungsaufnahme zu verbessern und den Nährstoffbedarf des Körpers zu decken. Dazu gehören die Anpassung der Ernährung an individuelle Bedürfnisse, die Verabreichung von normo- oder hochkalorischer und ggf. proteinreicher Trink- oder Sondennahrung sowie die Überwachung des Ernährungszustands und die Anpassung bestehender Therapien bei Bedarf.
Produkte zur enteralen Ernährung, wie beispielsweise die Fresubin® Trink- und Sondennahrungen, bieten verschiedene Möglichkeiten, den unterschiedlichen Bedürfnissen von Patient*innen gerecht zu werden: von Trink- und Crème-Nahrungen mit unterschiedlichen Energie- und Eiweißgehalten bis hin zu speziellen Produkten bei bestimmten Erkrankungen.




















