Nierenzellkarzinom

Als Nierenzellkarzinom wird ein maligner Tumor bezeichnet, der den Tubuluszellen der Niere entspringt. Die meisten Patienten erkranken zwischen dem 45. und 75. Lebensjahr und sind zweimal häufiger männlich.

Die Ursachen eines Nierenzellkarzinoms sind weitestgehend ungeklärt. Jedoch zählen Rauchen, Übergewicht, erhöhter Alkoholkonsum, Missbrauch von Schmerzmitteln und erhöhter Blutdruck zu den Risikofaktoren, die das Entstehen der Krankheit begünstigen. Erbliche Faktoren können ebenso eine Rolle spielen. 

Anfangs gestaltet sich die Krankheit asymptotisch. Später treten Hämaturie, Flankenschmerzen, Gewichtsverlust, Fieber, Anämie, Appetitlosigkeit und Hypertonie auf. Der Tumor lässt sich zu diesem Zeitpunkt auch in der Nierenregion tasten. In weiter fortgeschritteneren Stadien können Knochenschmerzen Teil der Beschwerden sein.

Mögliche Symptome

  • Hämaturie
  • Fieber
  • Anämie
  • Gewichtsverlust
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Flankenschmerz
  • Stauffer-Syndrom
  • Paraneoplasie
  • Hypertonie
  • Neuromuskuläre Paraneoplasie
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Krampfaderbruch am Hoden
  • Knochenschmerzen
  • Nächtliches Schwitzen
  • Tastbarer Tumor in der Nierenregion
  • Hämoglobinabfall
  • Hämoglobinanstieg
  • Polyzythämie
  • Hyperkalzämie
  • Husten
  • Lymphknotenschwellungen
  • Ödeme in den Beinen
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