Neurobiologie der Depression: Mehr als nur Serotonin

Depression ist eine komplexe Erkrankung, die weit über ein Ungleichgewicht einzelner Neurotransmitter hinausgeht. Genetik, Immunreaktionen und die Stressregulation des Körpers prägen Subtypen, Schweregrad und Verlauf maßgeblich. Besonders die HPA-Achse, Veränderungen im Hippokampus und frühe neuroimmune Marker wie PAX6 machen deutlich, dass biologische Mechanismen schon lange vor den ersten Symptomen einsetzen. Für die hausärztliche Versorgung heißt das: Wer diese Prozesse grob versteht, kann Risikopatient:innen besser erkennen, Subtypen einschätzen und Therapieoptionen – von Basismaßnahmen bis zur Überweisung – gezielter nutzen.

Not authorised

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Inhalt dieses Artikels ist nur für medizinische Fachkreise zugelassen. Wenn Sie zu diesen Fachkreisen gehören, melden Sie sich bitte auf unserer Seite an. Sie werden dann automatisch auf die gewünschte Seite weitergeleitet.

Registrierung Anmeldung Vorteile
Quelle:
  1. Arzt und Praxis, 8. Juli 2024: Die Neurobiologie der Depression. Aufgerufen am 26.01.2026.
  2. Dias et al. (2025) Integrative neuroimmunology reveals leukocyte-expressing PAX6 as a critical predictor of major depressive disorder. Translational Psychiatry, DOI: 10.1038/s41398-025-03776-8.
  3. Rabl et al. (2025): HPA axis in psychotic and non-psychotic major depression: Cortisol plasma levels and hippocampal volume. Journal of Affective Disorders, DOI: 10.1016/j.jad.2025.02.014.
  4. Dillenburger et al. (2020) Aktueller Forschungsstand zum pflanzlichen Antidepressivum Johanniskrautextrakt – Review der Wirkmechanismen. Nervenheilkunde, DOI: 10.1055/a-1235-0991.
  • Teilen
  • Teilen
  • Teilen
  • Drucken
  • Senden
Orphan Disease Finder
Orphan Disease Finder

Hier können Sie seltene Erkrankungen nach Symptomen suchen: