Epinastin

Epinastin ist ein Histamin-H1-Rezeptorantagonist, der zur Behandlung von saisonaler allergischer Konjunktivitis eingesetzt wird. Es wirkt durch die Blockade der Histaminrezeptoren und verhindert so die typischen allergischen Symptome.

Epinastin

Anwendung

Epinastin wird in Form von Augentropfen zur symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Konjunktivitis angewendet.

Wirkmechanismus

Epinastin ist ein Antihistaminikum der zweiten Generation, das durch selektive Blockade der peripheren Histamin-H1-Rezeptoren wirkt, ohne die Blut-Hirn-Schranke in signifikantem Maße zu überschreiten, was die sedierenden Nebenwirkungen minimiert. Durch die Bindung an diese Rezeptoren verhindert Epinastin effektiv die Histamin-vermittelte Aktivierung der Gq-Protein-Signalkaskade, was normalerweise zu einer Erhöhung der intrazellulären Calciumkonzentrationen und der Aktivierung von Phospholipase C führt. Dieser Mechanismus ist entscheidend für die Vermittlung von Entzündungs- und Allergiereaktionen, einschließlich Vasodilatation, erhöhter vaskulärer Permeabilität und der Entstehung von Juckreiz und Schwellungen.

Wechselwirkungen

Epinastin, wenn es als Augentropfen verwendet wird, führt zu sehr niedrigen Wirkstoffkonzentrationen im Körper. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sehr gering ist. Außerdem wird Epinastin beim Menschen größtenteils in seiner ursprünglichen Form ausgeschieden, was darauf hindeutet, dass der Körper den Wirkstoff nicht stark verändert oder abbaut. Dies unterstreicht die geringe Beteiligung von Epinastin am Stoffwechselprozess, was das Risiko von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten weiter verringert.

Kontraindikationen

Epinastin darf nicht bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff angewendet werden.

Wirkstoff-Informationen

Molare Masse:
249.31 g·mol-1
Kindstoff(e):
Autor:
Stand:
14.03.2024
Quelle:

Fachinformation Relestat

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2 Präparate mit Epinastin