Moxifloxacin
Moxifloxacin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum, welches zu der Gruppe der Fluorchinolone gehört. Es wird bei ambulanten Pneumonien, komplizierten Hautinfektionen sowie Entzündungen des Beckens eingesetzt, wenn Standardtherapien versagen.
Moxifloxacin: Übersicht
Anwendung
Der Wirkstoff Moxifloxacin ist ein Breitspektrum-Antibiotikum, welches der vierten Generation der Fluorchinolone zugehörig ist. Die intravenöse Behandlung mit Moxifloxacin ist bei folgenden Infektionen indiziert, wenn andere Antibiotika für die initiale Therapie nicht wirksam waren:
- Ambulant erworbene Pneumonie (CAP)
- Komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen (cSSSI)
Bei oraler Applikation ist Moxifloxacin zur Behandlung folgender Erkrankungen indiziert:
- Akute bakterielle Sinusitis: Empfohlen, wenn übliche Erstlinien-Antibiotika als ungeeignet betrachtet werden.
- COPD: Akute Exazerbation einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einschließlich Bronchitis.
- Ambulant erworbene Pneumonie: Anwendung nur, wenn Standardantibiotika ungeeignet sind oder versagen. Ausgenommen sind schwere Formen.
- Entzündliche Erkrankungen des Beckens bei Frauen (z. B. Salpingitis, Endometritis): Anwendung nur, wenn Standardtherapien ungeeignet sind oder versagen, jedoch nicht bei Vorhandensein von Tuboovarial- oder Beckenabszessen.
- Fortsetzung einer intravenösen Therapie mit Moxifloxacin: Auch zur Fortsetzung der Therapie bei Patienten geeignet, die unter initialer intravenöser Behandlung mit Moxifloxacin eine Besserung zeigen, speziell bei ambulant erworbener Pneumonie und komplizierten Haut- und Weichgewebeinfektionen.
Zudem kann Moxifloxacin zur topischen Behandlung bakterieller Infektionen des vorderen Augenabschnittes angewendet werden, wenn diese von Moxifloxacin-sensiblen Erregern verursacht worden.
Anwendungsart
Zur intravenösen Therapie mit Moxifloxacin sollte der Wirkstoff als gleichmäßige Infusion über 60 Minuten appliziert werden. Falls medizinisch notwendig, kann die Infusionslösung über ein T-Stück zusammen mit kompatiblen Infusionslösungen verabreicht werden.
Zur oralen Applikation ist die Filmtablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit unabhängig von den Mahlzeiten einzunehmen.
Wirkmechanismus
Moxifloxacin ist ein Fluorchinolon der vierten Generation mit Aktivität gegen ein breites Spektrum grampositiver und gramnegativer, pathogener Keime sowie atypischer Mikroorganismen und Anaerobier. Sein Wirkmechanismus beruht auf der Störung der DNS-Synthese durch die Hemmung der bakteriellen Topoisomerase II (Gyrase) und Topoisomerase IV.
Pharmakokinetik
Resorption
- Schnelle und nahezu vollstände Resorption bei oraler Applikation.
- Bioverfügbarkeit: ca. 91%.
- Plasmaspitzenkonzentration nach oraler Gabe: 3,1 mg/l (nach 0,5–4 Stunden bei 400 mg).
- Nach 60-minütiger Infusion von 400 mg: Spitzenkonzentration 4,1 mg/l (ca. 26% höher als bei oraler Gabe).
Verteilung
- Schnelle Verteilung in den Extravasalraum mit einem Verteilungsvolumen von ca. 2 l/kg.
- Proteinbimdung: ca. 40-42%, unabhängig von der Konzentration. Hauptsächliche Bindung an Serumalbumin.
Metabolismus
- Phase-II-Transformation.
- Ausscheidung renal und biliär, sowohl unverändert als auch als inaktive Metaboliten (M1, M2).
- Kein oxidativer Metabolismus sowie keine Beteiligung von Cytochrom-P450-Enzymen.
Elimination
- Terminale Halbwertszeit: ca. 12 Stunden.
- Gesamt-Körper-Clearance: 179–246 ml/min.
- Renale Clearance: 24–53 ml/min (Hinweise auf tubuläre Reabsorption).
- Ausscheidung: Bei oraler Applikation 96%, bei intravenöser 98% unveränderte Gesamtwiederfindung der Dosis über Urin und Fäzes.
Dosierung
Intravenöse Applikation
Zur intravenösen Verabreichung von Moxifloxacin wird eine tägliche Infusion mit 400 mg Moxifloxacin empfohlen. Nach initialer intravenöser Therapie kann bei klinischer Indikation auf eine orale Einnahme des Wirkstoffs umgestellt werden. Meist kann dies nach 4-6 Tagen der Behandlung erfolgen. Folgend ist die Gesamtdauer der Therapie bei initialer intravenöser Applikation angegeben:
- Ambulant erworbene Pneumonie (CAP): 7 bis 14 Tage.
- Komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen (cSSSI): 7 bis 21 Tage.
Orale Applikation
Bei oraler Applikation liegt die empfohlene Dosis bei einer Filmtablette mit 400 mg Moxifloxacin täglich. Je nach Indikation wird folgende Behandlungsdauer empfohlen:
- Akute Exazerbation einer COPD inkl. Bronchitis: 5 bis 10 Tage.
- Ambulant erworbene Pneumonie: 10 Tage.
- Akute bakterielle Sinusitis: 7 Tage.
- Leichte bis mäßig schwere entzündliche Erkrankungen des Beckens: 14 Tage.
Topische Applikation
Zur topischen Applikation von Moxifloxacin sollte folgender Dosierungsanleitung gefolgt werden:
- Anwendung: Dreimal täglich einen Tropfen in das betroffene Auge bzw. die betroffenen Augen.
- Behandlungsdauer: Normalerweise klingt die Infektion nach 5 bis 7 Tagen ab. Die Behandlung sollte anschließend für weitere 2 bis 3 Tage fortgesetzt werden.
- Maximale Anwendungsdauer: Nur in begründeten Fällen darf die Anwendungsdauer 14 Tage überschreiten.
- Sicherheit und Wirksamkeit: Moxifloxacin hat sich bei Kindern und Neugeborenen als sicher und wirksam erwiesen. Es gibt keine Hinweise, dass die ophthalmologische Anwendung auf statisch belastete Gelenke wirkt.
Nebenwirkungen
Zu den häufigen Nebenwirkungen, die während einer Therapie mit Moxifloxacin auftreten können, zählen:
- Durch resistente Bakterien oder Pilze verursachte Superinfektionen
- Kopfschmerzen und Benommenheit
- QT-Verlängerung bei Patienten mit Hypokaliämie
- Übelkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen sowie Durchfall
- Transaminasenanstieg
Weitere Nebenwirkungen, die potenziell unter Moxifloxacin auftreten können, umfassen:
- Anämie, Leukozytopenie, Thrombopenie sowie Thrombozythämie
- Allergische Reaktionen
- Hyperlipidämie, Hyperglykämie und Hyperurikämie
- Angstzustände sowie psychomotorische Hyperaktivität
- Par- und Dysästhesien
- Sehstörungen wie Diplopie und verschwommenes Sehen
- Tinnitus und Beeinträchtigung des Hörvermögens
- Dyspnoe inkl. Asthmatischer Beschwerden
- Leberfunktionsstörungen sowie Ikterus und Hepatitis
- Arthralgie, Myalgie, Tendinitis und Sehnenruptur
- Nierenfunktionsstörung
- Pruritus, Urtikaria und bullöse Hautreaktionen
Wechselwirkungen
Folgende Wechselwirkungen sind bei der Anwendung von Moxifloxacin zu beachten:
- QTc-Intervall-Verlängerung: Die Kombination von Moxifloxacin mit anderen Medikamenten, die das QTc-Intervall verlängern, wie bestimmte Antiarrhythmika, Antipsychotika und trizyklische Antidepressiva, kann das Risiko für ventrikuläre Arrhythmien erhöhen. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit vorbestehenden Herzerkrankungen geboten.
- Kaliumspiegel-Senkende Medikamente: Vorsicht ist geboten, wenn Moxifloxacin zusammen mit Medikamenten eingenommen wird, die den Kaliumspiegel senken können, wie einige Diuretika und Laxantien. Diese Kombination kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen weiter erhöhen.
- Interaktionen mit mehrwertigen Kationen: Antazida, Eisen- und Zinkpräparate sowie einige andere Medikamente, die mehrwertige Kationen enthalten, können die Absorption von Moxifloxacin beeinträchtigen. Es wird empfohlen, ein Zeitfenster von mindestens 6 Stunden zwischen der Einnahme dieser Mittel und Moxifloxacin einzuhalten.
- Aktivkohle: Die gleichzeitige orale Einnahme von Aktivkohle kann die Absorption von Moxifloxacin erheblich verringern und sollte daher vermieden werden, außer in Fällen einer Überdosierung.
- Wechselwirkungen mit Digoxin: Obwohl Moxifloxacin die Plasmaspiegel von Digoxin leicht erhöhen kann, sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, da keine signifikante klinische Wechselwirkung beobachtet wurde.
- Glibenclamid: Eine geringfügige Senkung der maximalen Plasmakonzentration von Glibenclamid wurde beobachtet, jedoch ohne klinisch relevante Auswirkungen auf die Blutzuckerwerte oder Insulinreaktion.
- Antikoagulanzien: Bei der Kombination von Moxifloxacin mit oralen Antikoagulanzien könnte es zu einer Verstärkung der Wirkung und damit zu Veränderungen der INR kommen. Eine engmaschige Überwachung der Gerinnungsparameter ist empfohlen.
- Nahrungsmittelinteraktionen: Moxifloxacin zeigt keine klinisch relevanten Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln, einschließlich Milchprodukten.
Kontraindikationen
Die Anwendung von Moxifloxacin ist kontraindiziert bei:
- Überempfindlichkeit oder Allergie gegen den Wirkstoff
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Patienten unter 18 Jahren
- Sehnenerkrankungen/-schäden infolge einer Chinolontherapie in der Anamnese
- Angeborenen oder dokumentierten erworbenen QT-Verlängerungen
- Störungen des Elektrolythaushaltes, insbesondere bei unkorrigierter Hypokaliämie
- Klinisch relevanter Bradykardie
- Klinisch relevanter Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion
- Symptomatischer Herzrhythmusstörung in der Vorgeschichte
- Gleichzeitiger Einnahme mit anderen Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern
- Eingeschränkter Leberfunktion (Child-Pugh C) sowie Patienten mit einem Transaminasen-Anstieg über das Fünffache des oberen Normwertes
Schwangerschaft
Aufgrund des Risikos für fetale Knorpel- und Gelenkschäden darf Moxifloxacin in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Stillzeit
Moxifloxacin darf nicht in der Stillzeit angewendet werden. Obwohl keine Daten für stillende Frauen vorliegen, besteht beim Neugeborenen ein Risiko für Knorpelschäden gewichtstragender Gelenke.
Verkehrstüchtigkeit
Unter der Therapie mit Fluorchinolonen wie Moxifloxacin kann es zu Nebenwirkungen kommen, die zu Reaktionen des ZNS einschließlich Benommenheit und vorübergehender Verlust der Sehfähigkeit führen. Diese können die Verkehrstüchtigkeit sowie die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Daher sind Patienten dazu angehalten, ihre Reaktion auf die Einnahme von Moxifloxacin zu beobachten, bevor sie aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Anwendungshinweise
Folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Anwendung von Moxifloxacin zu beachten:
- Vorsicht bei früheren Nebenwirkungen: Patienten, die bereits schwere Reaktionen auf andere Chinolon- oder Fluorchinolon-Antibiotika hatten, sollten Moxifloxacin nur nutzen, wenn keine Alternativen verfügbar sind und eine gründliche Nutzen-Risiko-Abwägung stattgefunden hat.
- QTc-Intervall Verlängerung: Moxifloxacin kann das QTc-Intervall verlängern, besonders bei Frauen und älteren Patienten. Vorsicht ist auch bei Patienten geboten, die Medikamente einnehmen, welche den Kaliumspiegel senken können.
- Überempfindlichkeitsreaktionen: Bei Anzeichen von allergischen Reaktionen sollte Moxifloxacin sofort abgesetzt und entsprechende Behandlungen eingeleitet werden.
- Lebererkrankungen: Bei Anzeichen einer schweren Leberreaktion sollte sofort ärztliche Hilfe eingeholt und die Behandlung überdacht werden.
- Hautreaktionen: Schwere Hautreaktionen können auftreten. Patienten sollten über die Symptome aufgeklärt werden und bei deren Auftreten Moxifloxacin absetzen.
- Neuropathie und psychiatrische Reaktionen: Bei Anzeichen einer Neuropathie oder schweren psychiatrischen Reaktionen sollte Moxifloxacin abgesetzt werden.
- Antibiotika-assoziierte Diarrhoe: Bei schwerer Diarrhoe sollte Moxifloxacin abgesetzt und geeignete Maßnahmen ergriffen werden.
- Sehnenentzündung und -ruptur: Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einem Risiko für Sehnenentzündungen. Moxifloxacin sollte bei den ersten Anzeichen einer Tendinitis abgesetzt werden.
- Aortenaneurysma und -dissektion: Vorsicht bei Patienten mit Risikofaktoren für Aortenaneurysma und -dissektion. Moxifloxacin sollte nur nach gründlicher Abwägung verwendet werden.
- Nierenfunktion: Bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte Moxifloxacin nur mit Vorsicht und angemessener Hydratation verwendet werden, um das Risiko von Nierenversagen zu minimieren.
- Dysglykämie: Bei Diabetikern kann Moxifloxacin sowohl Hypo- als auch Hyperglykämien verursachen. Eine engmaschige Überwachung des Blutzuckers ist erforderlich.
- Photosensitivitätsreaktionen: Obwohl Moxifloxacin ein geringeres Risiko für Photosensitivität zeigt, sollten Patienten während der Behandlung direkte Sonnenbestrahlung vermeiden.
Bei der topischen Applikation von Moxifloxacin sollten folgende Warnhinweise beachtet werden:
- Risiko von Sekundärinfektionen: Die längere Anwendung von Antiinfektiva wie Moxifloxacin kann zu einem Überwachstum nichtempfindlicher Organismen führen, darunter auch Pilze. Tritt eine Sekundärinfektion auf, sollte Moxifloxacin abgesetzt und eine geeignete Therapie begonnen werden.
- Verwendung von Kontaktlinsen: Patienten sollten während einer bakteriellen Augeninfektion darauf hingewiesen werden, keine Kontaktlinsen zu tragen, um das Risiko einer weiteren Infektion zu minimieren.
Alternativen
Je nach Indikationsgebiet und patientenindividuellen Gegebenheiten kommen weitere Fluorchinolone als Alternative in Frage:
Wirkstoff-Informationen
- Freissmuth et al., Pharmakologie und Toxikologie, 2020, Springer
- Scholz et al., Taschenbuch der Arzneibehandlung, 2005, Springer
- Fachinformationen des Moxifloxacin-Herstellers Bayer (Avalox 400 mg Filmtabletten)
- Fachinformationen des Moxifloxacin-Herstellers Eberth (Moxifloxacin Eberth 400 mg/ 250 ml)
- Fachinformationen des Moxifloxacin-Herstellers Novartis Pharma (Vigamox)
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Avalox® 400 mg/250 ml Infusionslösung
Bayer Vital GmbH Geschäftsbereich Pharma
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Avalox 400 mg Eurim Filmtabletten
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Avalox® 400 mg Filmtabletten
Bayer Vital GmbH Geschäftsbereich Pharma
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Avalox 400 mg kohlpharma Filmtabletten
kohlpharma GmbH
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Moxifloxacin - 1 A Pharma® 400 mg Filmtabletten
1 A Pharma GmbH
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Moxifloxacin AbZ 400 mg Filmtabletten
AbZ Pharma GmbH
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Moxifloxacin AL 400 mg Filmtabletten
ALIUD PHARMA® GmbH
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Moxifloxacin Aurobindo 400 mg Filmtabletten
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
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Moxifloxacin Eberth 400 mg/250 ml Infusionslösung
Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
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Moxifloxacin HEC Pharm 400 mg Filmtabletten
HEC Pharm GmbH
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Moxifloxacin Heumann 400 mg Filmtabletten
Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
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Moxifloxacin Holsten 400 mg Filmtabletten
Holsten Pharma GmbH
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Moxifloxacin Kabi 400 mg Infusionslösung
FRESENIUS KABI Deutschland GmbH
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Moxifloxacin Micro Labs 5 mg/ml Augentropfen, Lösung
Micro Labs GmbH
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Moxifloxacin Micro Labs 400 mg Filmtabletten
Micro Labs GmbH
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Moxifloxacin Noridem 400 mg/250 ml Infusionslösung
DELTAMEDICA GmbH
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Moxifloxacin PUREN 400 mg Filmtabletten
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
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Moxifloxacin-ratiopharm® 400 mg Filmtabletten
ratiopharm GmbH
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Moxifloxacin STADA® 400 mg/250 ml Infusionslösung
STADAPHARM GmbH
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Moxifloxacin STADA® 400 mg Filmtabletten
STADAPHARM GmbH
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Moxifloxacin Stulln 5 mg/ml Augentropfen, Lösung
Pharma Stulln GmbH
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Moxifloxacin Stulln® sine 5 mg/ml Augentropfen, Lösung im Einzeldosisbehältnis
Pharma Stulln GmbH
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Moxifloxacin TAD® 400 mg Filmtabletten
TAD Pharma GmbH
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Moxifloxacin Tillomed 400 mg Filmtabletten
Tillomed Pharma GmbH
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VIGAMOX® 5 mg/ml Augentropfen
Novartis Pharma GmbH










