Kompakt: Ketogene Diät bei Kindern mit pharmakoresistenter Epilepsie

Ketogene Diäten gelten als Alternative bei therapieresistenten Anfällen. Aufgrund der physiologischen Hintergründe sollte die Diät bei Säuglingen und Kleinkindern gut wirken. Eine Studie analysierte nun die Wirkung im Vergleich zur bewährten Gabe von Antikonvulsiva.

Ketogene Diät bei Kindern mit Epilepsie

Studienteilnehmer: Kinder mit Epilepsie

  • Kinder im Alter von 1 bis 24 Monaten, die unter häufigen Epilepsie-Anfällen litten und bereits mindestens zwei Antikonvulsiva ohne Erfolg eingesetzt hatten

Ketogene Diät vs. Antikonvulsiva

  • Zwei Gruppen: ketogene Diät (Fett zu Kohlenhydraten und Protein im Verhältnis von 2:1 bis 4:1) oder weiterhin Antikonvulsiva
  • 8-wöchige Interventionsphase

Anfalls-Reduktion in beiden Gruppen

  • Anzahl der Anfälle zwischen beiden Gruppen ähnlich
  • In beiden Gruppen erreichten etwa 40% der Kinder eine signifikante Reduktion der Anfälle

Ketogene Diät & Antikonvulsiva gleichwertig

  • Ketogenen Diät und Antikonvulsiva sind gleichwertig
  • Besonders relevant, da viele Epilepsien in jungen Jahren schwer zu kontrollieren sind

Weitere Studien nötig

  • Weiterer Studien nötig, um langfristige Auswirkungen der ketogenen Diät auf die Lebensqualität und neuronale Entwicklung zu verstehen

Hier geht's zum Langtext Ketogene Diät bei Kindern mit pharmakoresistenter Epilepsie!

Autor:
Stand:
11.01.2024
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