Impfungen in Apotheken werden angenommen

In der Impfsaison 2023/2024 haben Apotheken deutschlandweit rund 200.000 Schutzimpfungen gegen Grippe und COVID-19 durchgeführt. Die „Lange Nacht des Impfens“ im Oktober trug dazu bei, den Service weiter bekannt zu machen und die Impfquoten zu fördern.

Apotheker Impfung

Mit rund 200.000 durchgeführten Schutzimpfungen gegen Grippe und COVID-19 zeigt sich in der Impfsaison 2023/2024 ein klarer Anstieg der Impfaktivitäten in öffentlichen Apotheken. Das geht aus einer Analyse des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts e. V. (DAPI) hervor, die Abrechnungen für die Impfsaison von Juli 2023 bis Juni 2024 umfasst.

Niederschwelliger Zugang

Im Durchschnitt führte jede Apotheke 11,4 Impfungen in der vergangenen Saison durch. Zum wachsenden Zuspruch könnte die „Lange Nacht des Impfens“ beigetragen haben, die am 1. Oktober 2024 bereits zum zweiten Mal stattfand und Impfwilligen die Möglichkeit bot, sich bis in den Abend hinein in teilnehmenden Apotheken impfen zu lassen. Ziel dieser Initiative ist es, den niedrigschwelligen Zugang zu Impfungen weiter zu etablieren und die Impfquote in der Bevölkerung zu steigern.

Angebot ausweiten

Bereits seit Oktober 2022 sind Grippeimpfungen in Apotheken Teil der Regelversorgung, und seit April 2023 gehören auch COVID-19-Impfungen dauerhaft zum Angebot. In der Saison 2022/2023, als Apotheken erstmals Grippeimpfungen im Rahmen der Regelversorgung anbieten konnten, führten sie 63.000 Impfungen durch. In der Saison 2023/2024 waren es 98.000 Grippeimpfungen zuzüglich 103.000 Impfungen gegen COVID-19.

Die steigenden Zahlen zeigen, dass das Angebot zunehmend angenommen und genutzt wird. Derzeit wird infolge der positiven Resonanz darüber nachgedacht, das Impfangebot auf weitere Impfungen auszuweiten.

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Stand:
14.11.2024
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