Hydrocortison
Hydrocortison ist die synthetische Form des Hormons Cortisol und gehört zur Gruppe der Glukokortikoide, die antiinflammatorische, immunsuppressive und antiallergische Eigenschaften besitzen. Der Arzneistoff kann sowohl lokal als auch systemisch angewendet werden.
Hydrocortison: Übersicht

Anwendung
Systemische Anwendungsgebiete
- Primäre Nebennierenrinden-Insuffizienz (z.B. Morbus Addison, Zustand nach Adrenalektomie), sekundäre Nebennierenrinden-Insuffizienz (z. B. Sheehan-Syndrom, Zustand nach Hypophysektomie)
- Hemmtherapie
- Adrenogenitales Syndrom (AGS)
Lokale Anwendungsgebiete
- Symptomatische Behandlung von Hauterkrankungen, die auf eine Therapie mit mittelstark bis stark wirksamen äußerlichen Kortikoiden ansprechen und aufgrund Ihrer Ausprägung dafür geeignet sind. Hierzu gehören z. B. akute bis subakute Formen des allergischen oder irritativ-toxischen Ekzems sowie des atopischen Ekzems (Neurodermitis) und akute bis subakute Läsionen der Psoriasis.
- Entzündliche Erkrankungen im unteren Dickdarmbereich wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn und Proktosigmoiditis.
- Allergische Veränderung an Lid oder Bindehaut, nicht infektiöse Entzündungen der Bindehaut, der Hornhaut (bei intakter Hornhautoberfläche) und der Lederhaut sowie nicht bakterielle Entzündungen der Regenbogenhaut, des Ziliarkörpers, der Ader- und Netzhaut.
Anwendungsart
Hydrocortison ist als Creme, Emulsion, Salbe, Rektalschaum, Lösung, Spray, Tabletten, Infusionslösung, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung, Augensalbe, Lotion, Paste, Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung und Zäpfchen auf dem deutschen Markt verfügbar.
Wirkmechanismus
Hydrocortison, ein synthetisches Analogon des endogenen Cortisols, entfaltet seine Wirkung primär durch Bindung an zytoplasmatische Glucocorticoid-Rezeptoren (GR). Nach der Bindung erfährt der Rezeptor eine Konformationsänderung, die seine Translokation in den Zellkern ermöglicht. Im Zellkern interagiert der Hydrocortison-GR-Komplex mit spezifischen DNA-Sequenzen, den Glucocorticoid-Response-Elementen (GREs), die sich in der Promotorregion vieler Gene befinden. Diese Interaktion induziert die Transkription von Genen, die für antiinflammatorische Proteine wie Lipocortin-1 kodieren. Lipocortin-1 hemmt die Aktivität der Phospholipase A2, was die Freisetzung von Arachidonsäure und die nachfolgende Synthese proinflammatorischer Eicosanoide (Prostaglandine und Leukotriene) reduziert.
Zusätzlich unterdrückt Hydrocortison die Expression proinflammatorischer Zytokine wie Interleukin-1 (IL-1), Interleukin-6 (IL-6) und Tumor-Nekrose-Faktor-α (TNF-α) sowie die Produktion der inducible Nitric Oxide Synthase (iNOS). Es stabilisiert die Lysosomenmembranen und verringert die Kapillarpermeabilität, wodurch die Freisetzung proteolytischer Enzyme und die Flüssigkeitsansammlung im Gewebe reduziert werden. Des Weiteren zeigt Hydrocortison immunsuppressive Wirkungen, indem es die Proliferation und Aktivität von Immunzellen wie T-Lymphozyten, Makrophagen und Eosinophilen hemmt und Apoptose in diesen Zellen induziert.
Insgesamt moduliert Hydrocortison entzündliche und immunologische Reaktionen durch komplexe Mechanismen auf genetischer und zellulärer Ebene, was zu einer umfassenden antiinflammatorischen und immunsuppressiven Wirkung führt.
Pharmakokinetik
Systemisch:
- Nach Nüchterneinnahme von Hydrocortison werden maximale Serumkonzentrationen innerhalb von 1 Stunde erreicht, die Serumhalbwertszeit beträgt ca. 1 ½ Stunden.
- Durch Einnahme während einer Mahlzeit wird die Resorption verzögert, aber nicht vermindert.
- Die Eiweißbindung ist dosisabhängig: Bei niedriger Dosierung ist Hydrocortison zu über 90% gebunden, hauptsächlich an Transkortin, schwächer an Albumin.
- Hydrocortison wird vor allem in der Leber metabolisiert, die Metaboliten (Tetrahydro-, 6-Hydroxy-, 11 -Keto- und 20-Hydroxyverbindungen) sind hormonell inaktiv und werden als Glucuronate renal ausgeschieden (ca. 90% der applizierten Dosis innerhalb von 48 Stunden).
- Die Wirkdauer ist länger als die Verweilzeit im Serum, sie beträgt im mittleren Dosisbereich 8 bis 12 Stunden
Dosierung
Hydrocortison wird systemisch zur Behandlung von Nebenniereninsuffizienz und adrenogenitalem Syndrom sowie in Notfallsituationen verwendet, wobei die Darreichungsformen Tabletten, Granulat und intravenöse Injektionen umfassen. Lokale Anwendungen umfassen Augensalben und -tropfen für konjunktivale Entzündungen, Cremes und Sprays für entzündliche Hauterkrankungen sowie rektale Zäpfchen und Schaum zur Behandlung von Entzündungen im unteren Darmbereich. Detaillierte Dosierungsanweisungen und spezifische Anwendungsgebiete finden sich in der jeweiligen Fachinformation.
Nebenwirkungen
Außer der Möglichkeit einer Überempfindlichkeitsreaktion gegen Hydrocortison sind bei einer Substitutionstherapie keine Nebenwirkungen zu erwarten.
Bei systemischer Langzeitüberdosierung sind folgende typische Glukokortikoid-Nebenwirkungen möglich:
- Immunsystem: Schwächung der Immunabwehr, erhöhtes Infektionsrisiko (z.B. Varizellen, Herpes), sehr selten Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum Schock.
- Endokrines System: Atrophie der Nebennierenrinde, Wachstumshemmung bei Kindern, Störungen der Sexualhormonsekretion (Amenorrhoe, Impotenz).
- Stoffwechsel: Fettverteilungsstörungen (Vollmondgesicht, Stammfettsucht), Natriumretention mit Ödembildung, erhöhte Kaliumausscheidung, verminderte Glucosetoleranz, Diabetes mellitus.
- Psychiatrische Erkrankungen: Psychische Störungen.
- Augen: Katarakt, Glaukom, verschwommenes Sehen.
- Gefäße: Hypertonie, Vaskulitis, erhöhtes Thromboserisiko.
- Gastrointestinaltrakt: Magen-Darm-Ulzera, Pankreatitis, Oberbauchbeschwerden.
- Haut: Verzögerte Wundheilung, Striae rubrae, Petechien, Ekchymosen, Steroidakne.
- Skelett und Muskeln: Osteoporose, aseptische Knochennekrosen, Muskelschwäche (besonders bei Myasthenia gravis), akute Myopathie.
- Herz: Hypertrophe Kardiomyopathie bei Frühgeborenen.
- Sonstige: Gewichtszunahme.
Wechselwirkungen
Bei systemischer Anwendung sind folgende Interaktionen zu beachten:
- Estrogene (z.B. Ovulationshemmer): Die Corticoidwirkung kann verstärkt werden.
- Rifampicin, Phenytoin, Barbiturate und Primidon: Die Corticoidwirkung wird vermindert.
- Nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika, Salicylate und Indometacin: Die Gefahr von Magen-Darm-Ulcera und -Blutungen wird erhöht.
- Atropin, andere Anticholinergika: Zusätzliche Augeninnendrucksteigerungen möglich.
- Nichtdepolarisierende Muskelrelaxanzien: Die Muskelrelaxation kann länger anhalten.
- Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin: Es besteht ein erhöhtes Risiko des Auftretens von Myopathien, Kardiomyopathien.
- Ciclosporin: Die Blutspiegel von Ciclosporin werden erhöht: Es besteht eine erhöhte Gefahr zerebraler Krampfanfälle.
- Herzglykoside: Die Glykosidwirkung kann durch Kaliummangel verstärkt werden.
- Saluretika: Die Kaliumausscheidung wird gesteigert.
- Antidiabetika: Die blutzuckersenkende Wirkung wird vermindert.
- Cumarin-Derivate/orale Antikoagulanzien: Die Antikoagulanzienwirkung wird abgeschwächt: Bei gleichzeitiger Anwendung wird eine Dosisanpassung der Antikoagulanzien erforderlich.
- Praziquantel: Durch Corticosteroide ist ein Abfall der Praziquantel-Konzentration im Blut möglich.
- Somatropin: Die Wirkung von Somatropin kann bei Überdosierung von Hydrocortison vermindert werden.
- Protirelin: Der TSH-Anstieg bei Gabe von Protirelin kann reduziert sein.
Kontraindikation
Hydrocortison darf nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe des jeweiligen Arzneimittels besteht. Bei Langzeitbehandlung können auftretende Nebenwirkungen als relative Kontraindikationen betrachtet werden.
Zu den relativen Kontraindikationen gehören unbehandelte Infektionen wie Parasitosen, akute Virusinfektionen, Virushepatitis, systemische Pilzinfektionen und Tuberkulose. Zudem sollte Hydrocortison nicht kurz nach einer Impfung mit Lebendimpfstoffen angewendet werden oder wenn eine solche Impfung geplant ist.
Schwangerschaft
Erfahrungen mit Hydrocortison bei Schwangeren sind begrenzt. Die Anwendung sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen und erfordert strenge ärztliche Überwachung. Die Dosierung sollte so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich sein. Studien deuten auf Risiken wie niedriges Geburtsgewicht und Katarakte bei Neugeborenen hin. Bei unbehandelter Nebenniereninsuffizienz muss die Behandlung während der Schwangerschaft fortgesetzt werden.
Stillzeit
Es ist unklar, ob Hydrocortison oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen. Glukokortikoide treten in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei längerer Einnahme hoher Dosen besteht für Säuglinge das Risiko einer Nebennierensuppression. Es muss entschieden werden, ob das Stillen unterbrochen oder die Hydrocortison-Behandlung abgesetzt wird, unter Berücksichtigung des Nutzens für Mutter und Kind. In den Dosen zur Ersatztherapie sind keine negativen Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten.
Verkehrstüchtigkeit
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Hydrocortison die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Dies gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt.
Anwendungshinweise
Folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen sind bei der systemischen Anwendung von Hydrocortison zu beachten:
- Individuelle Einstellung: Patienten müssen sorgfältig individuell auf Hydrocortison eingestellt werden, inklusive regelmäßiger Kontrolluntersuchungen von Gewicht, Blutdruck und Elektrolyten.
- Dosis und Dauer: Die Dosis und Dauer der Behandlung sollten nach einer Nutzen-Risiko-Bewertung festgelegt werden. Die niedrigste wirksame Dosis ist anzustreben und Reduktionen sollten schrittweise erfolgen.
- Erhöhter Stress: Bei außergewöhnlichem Stress benötigen Patienten möglicherweise eine erhöhte Dosis schnell wirksamer Kortikosteroide.
- Infektionsrisiko: Hydrocortison kann die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen und Symptome maskieren. Besonders gefährlich sind latente Infektionen wie Tuberkulose oder Hepatitis B.
- Lebendimpfstoffe: Die Verabreichung von Lebendimpfstoffen ist bei Patienten, die immunsupprimierende Dosen von Kortikosteroiden erhalten, kontraindiziert. Tot- oder inaktivierte Impfstoffe können verabreicht werden, die Wirkung kann jedoch reduziert sein.
- Psychiatrische Reaktionen: Schwerwiegende psychiatrische Reaktionen können auftreten, einschließlich Depressionen und suizidaler Gedanken.
- Augen: Bei der Anwendung können Sehstörungen wie Katarakt und Glaukom auftreten. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind notwendig.
- Metabolische Auswirkungen: Hydrocortison kann den Blutzuckerspiegel erhöhen und Diabetes mellitus verschlechtern.
- Kardiovaskuläre Auswirkungen: Hydrocortison kann zu Hypertonie und anderen kardiovaskulären Komplikationen führen.
- Osteoporose: Langzeitanwendung kann Osteoporose verursachen, daher ist Vorsicht geboten.
- Kinder: Das Wachstum und die Entwicklung von Kindern unter Langzeittherapie müssen überwacht werden, da ein erhöhtes Risiko für intrakraniellen Druck besteht.
Wirkstoff-Informationen
- Fachinformation Alfason Creme
- Fachinformation Alfason Loesung
- Fachinformation Alkindi
- Fachinformation Colifoam
- Fachinformation Ebenol
- Fachinformation Hydrocortison
- Fachinformation Hydrocortison-POS-N-1-Augensalbe
- Fachinformation Plenadren
- Fachinformation Postericort
- Fachinformation Softacort
-
Medizinische Chemie: Targets und Arzneistoffe, Steinhilber, Schubert-Zsilavecz, Roth
-
Acecort 1 mg Filmtabletten
Ace Pharmaceuticals B.V.
-
Acecort 5 mg Filmtabletten
Ace Pharmaceuticals B.V.
-
Acecort 10 mg Filmtabletten
Ace Pharmaceuticals B.V.
-
Afluria Tetra - Injektionssuspension in einer Fertigspritze, 2023/2024
Seqirus GmbH
-
Alfason® Crelo, 0,1 % Emulsion
Cheplapharm Arzneimittel GmbH
-
Alfason® Creme, 0,1 % Creme
Cheplapharm Arzneimittel GmbH
-
Alfason Cresa, 0,1 % Creme
Cheplapharm Arzneimittel GmbH
-
Alfason Crinale, 0,1 % Lösung zur Anwendung auf der Haut
Cheplapharm Arzneimittel GmbH
-
Alfason Salbe, 0,1% Salbe
Cheplapharm Arzneimittel GmbH
-
Alkindi 0,5 mg Granulat zur Entnahme aus Kapseln
Immedica Netherlands B.V.
-
Alkindi 1 mg Granulat zur Entnahme aus Kapseln
Immedica Netherlands B.V.
-
Alkindi 2 mg Granulat zur Entnahme aus Kapseln
Immedica Netherlands B.V.
-
Alkindi 5 mg Granulat zur Entnahme aus Kapseln
Immedica Netherlands B.V.
-
Baycuten HC ACA Creme
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
-
Baycuten HC Emra Creme
Emra-Med Arzneimittel GmbH
-
Baycuten HC Eurim Creme
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
-
Baycuten HC kohlpharma Creme
kohlpharma GmbH
-
Baycuten HC Orifarm Creme
Orifarm GmbH
-
Ebenol® 0,25 % Creme
Strathmann GmbH & Co. KG
-
Ebenol® 0,5 % Creme
Strathmann GmbH & Co. KG
-
Ebenol® Spray 0,5 % Lösung
Strathmann GmbH & Co. KG
-
Efmody 5 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Immedica Netherlands B.V.
-
Efmody 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Immedica Netherlands B.V.
-
FeniHydrocort Creme 0,25 %
Haleon Germany GmbH
-
FeniHydrocort Creme 0,5 %
Haleon Germany GmbH
-
Fluad Injektionssuspension in einer Fertigspritze, 2025/2026
Seqirus GmbH
-
Fluad® Tetra, Injektionssuspension in einer Fertigspritze 2023/2024
Seqirus GmbH
-
Fluad® Tetra, Injektionssuspension in einer Fertigspritze, 2024/2025
Seqirus GmbH
-
Fucidine H 20 mg/g + 10 mg/g ACA Creme
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
-
Fucidine® H 20 mg/g + 10 mg/g Creme
LEO Pharma GmbH
-
Fucidine H 20 mg/g + 10 mg/g Emra Creme
Emra-Med Arzneimittel GmbH
-
Fucidine H 20 mg/g + 10 mg/g Eurim Creme
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
-
Fucidine H 20 mg/g + 10 mg/g kohlpharma Creme
kohlpharma GmbH
-
Hydrocort - 1 A Pharma® 0,5 % Creme
1 A Pharma GmbH
-
Hydrocort - 1 A Pharma® 1 % Creme
1 A Pharma GmbH
-
HydrocortiPUREN 10 mg Tabletten
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
-
Hydrocortison 10 mg JENAPHARM® Tabletten
mibe GmbH
-
Hydrocortison acis® 10 mg Tabletten
mibe GmbH
-
Hydrocortison AL 0,5 % Creme
ALIUD PHARMA® GmbH
-
Hydrocortison Dexcel 10 mg Tabletten
DEXCEL Pharma GmbH
-
Hydrocortison GALEN® 10 mg Tabletten
GALENpharma GmbH
-
Hydrocortison Heumann 1 % Creme
Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
-
Hydrocortison Hoechst® 10 mg, Tabletten
Teofarma S.R.I. Fabio Ferrara
-
HYDROCORTISON Pfizer 100 mg sine, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung
Pfizer Pharma GmbH
-
HYDROCORTISON Pfizer 250 mg sine, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung
Pfizer Pharma GmbH
-
Hydrocortison-POS® N 1%, Augensalbe
Ursapharm Arzneimittel GmbH
-
Hydrocortison-POS® N 2,5%, Augensalbe
Ursapharm Arzneimittel GmbH
-
Hydrocortison-ratiopharm® 0,5 % Creme
ratiopharm GmbH
-
Hydrocortison-ratiopharm® 0,5 % Spray, Spray z. Anw. auf d. Haut, Lsg. f. Kdr.
ratiopharm GmbH
-
Hydrocortison STADA® 5 mg/g Creme
STADA Consumer Health Deutschland GmbH










