Kompakt: Beyonttra – neue Therapie bei transthyretinbedingter Kardiomyopathie

Beyonttra stabilisiert das Transthyretin-Tetramer und verbessert Überleben und Belastbarkeit bei Patienten mit ATTR-Kardiomyopathie.

Beyonntra Kompakt

Beyonttra (Acoramidis) ist seit Februar 2025 zur Behandlung der transthyretinbedingten Kardiomyopathie zugelassen. Der Wirkstoff stabilisiert gezielt das krankheitsauslösende Transthyretin-Protein und verlangsamt so die Krankheitsprogression.

Was ist Beyonttra?

  • Wirkstoff: Acoramidis
  • Zielgruppe: Erwachsene mit ATTR-Kardiomyopathie (hereditär oder Wildtyp).
  • Indikation: Behandlung der transthyretinbedingten Kardiomyopathie.
  • Studienbasis: Multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie mit 632 Patienten; signifikante Verbesserung bei Mortalität, Gehstrecke und Hospitalisierungen.

Wirkmechanismus

  • Bindung von Acoramidis an definierte Stellen des Transthyretin-Tetramers.
  • Stabilisierung des Tetramers, Verhinderung der Aufspaltung in Monomere.
  • Reduktion der Bildung pathogener Amyloidfibrillen.
  • Hemmung der Amyloidablagerung im Myokard.
  • Verlangsamung der Krankheitsprogression.

Anwendung & Hinweise

  • Anwendungsform: Orale Tabletten (2× täglich zwei 356 mg Tabletten).
  • Häufigste Nebenwirkungen: Diarrhö, Gicht.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen: Embryo-/fetotoxisch (Tierstudien).
  • Wechselwirkungen: Keine spezifischen Wechselwirkungen bekannt.
  • Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegenüber Acoramidis oder Bestandteilen.

Hier geht's zum Langtext: Neueinführung Beyonttra: Fortschritt bei transthyretinbedingter Kardiomyopathie

Autor:
Stand:
19.05.2025
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