Kompakt: Covid-19-Impfung vor SARS-CoV-2-Erstinfektion senkt Post-Covid-Risiko

Laut einer schwedischen Beobachtungsstudie war das Risiko, nach der ersten SARS-CoV-2-Infektion ein Post-Covid-19-Syndrom zu entwickeln, bei Personen, die vorher mindestens eine Covid-19-Impfdosis erhalten hatten, um 58% geringer als bei Ungeimpften. Hier die Details in Kürze.

Covid-19-Impfung vor SARS-CoV-2-Erstinfektion senkt Post-Covid-Risiko

Ziel der Studie

  • Untersuchung, ob Covid-19-Impfungen vor Erstinfektion das Risiko für Post-Covid-19-Syndrom senken

Datenquelle

  • Bevölkerungsbasierte Kohortenstudie in Schweden mit 589.722 Erwachsenen
  • 299.692 Teilnehmende hatten vor SARS-CoV-2-Infektion mindestens eine Covid-19-Impfdosis erhalten; unterteilt in einmal (21.111), zweimal (205.650) und dreimal oder öfter (72.931) Geimpfte
  • Vergleichsgruppe: 290.030 ohne Impfung vor Erstinfektion

Ergebnisse

  • Geimpfte hatten 58% geringere Wahrscheinlichkeit, Post-Covid zu entwickeln als Ungeimpfte
  • Ungeimpfte hatten fast viermal häufiger Post-Covid als Geimpfte
  • Wirksamkeit der Impfung stieg mit jeder Dosis: 21% Risikoreduktion nach erster, 59% nach zweiter, 73% nach drei oder mehr Dosen

Fazit & Ausblick

  • Vollständige Erstimpfung wichtig zum Schutz vor Langzeitfolgen von Covid-19
  • Impfung aktiviert Immunantwort, die möglicherweise Schutz gegen Langzeitfolgen bietet

Hier geht's zum Langtext Covid-19-Impfung vor SARS-CoV-2-Erstinfektion senkt Post-Covid-Risiko

Autor:
Stand:
13.12.2023
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