Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache in der Europäischen Union.1 Ein wesentlicher Treiber ist die Atherosklerose, bei deren Entstehung erhöhte LDL-C-Werte eine kausale Rolle spielen.2 Neben Ernährung und körperlicher Aktivität können genetische Faktoren den Fettstoffwechsel beeinflussen. Lebensstilmaßnahmen sind daher wichtig, reichen aber insbesondere bei hohem kardiovaskulärem Risiko häufig nicht aus.
Für Deutschland zeigen Daten: Bei ca. 60 % der Erwachsenen lag das Gesamtcholesterin bei mindestens 190 mg/dL; unter Einbeziehung bereits diagnostizierter Fettstoffwechselstörungen waren rund 65 % der Erwachsenen betroffen.3
Abbildung nach 3
Nur ein Drittel erreicht empfohlenen Zielwert2
Erhöhte LDL-C-Werte verursachen in der Regel keine Beschwerden und bleiben ohne Blutuntersuchung häufig unbemerkt. Umso wichtiger sind eine frühzeitige Risikoaufklärung, regelmäßige Kontrollen und eine konsequente Therapie.
Neuere deutsche Versorgungsdaten zeigen deutliche Lücken: Hier erreichten in einer Analyse nur 27,4 % der von niedergelassenen Kardiologen betreuten Patienten mit atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung den LDL-C-Zielwert von < 55 mg/dL. In hausärztlicher Betreuung waren es 12,1 %. Selbst einen Wert von < 70 mg/dL erreichten lediglich 54,1 % beziehungsweise 28,7 %.4
Medikamentöse Lipidsenkung auch bei therapienaiven Hoch-Risikopatienten
Das ESC/EAS Focused Update 2025 bestätigt die risikobasierten LDL-C-Zielwerte der Leitlinie von 2019. Statine bleiben die erste Wahl zur medikamentösen LDL-C-Senkung. Für Patienten mit akutem Koronarsyndrom rückt das Update den Grundsatz „Je früher, je niedriger, desto besser“ in den Fokus: Bei bereits bestehender lipidsenkender Therapie soll die Behandlung noch während des Krankenhausaufenthalts intensiviert werden. Bei therapienaiven Patienten ist eine hochintensive Statintherapie unmittelbar einzuleiten.2 Vier bis sechs Wochen nach Beginn oder Intensivierung der Therapie soll der LDL-C-Wert kontrolliert werden.2
Sortis® (Atorvastatin): fast 30 Jahre Erfahrung mit dem Original
Für Atorvastatin liegen umfangreiche Studiendaten vor. In ASCOT-LLA senkte Atorvastatin 10 mg bei Patienten mit Hypertonie und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko den kombinierten Endpunkt aus nicht tödlichem Herzinfarkt und tödlicher koronarer Herzkrankheit gegenüber Placebo um 36 %.5 In der REVERSAL-Studie führte eine intensive Therapie mit Atorvastatin 80 mg gegenüber Pravastatin 40 mg zu einer stärkeren LDL-C-Senkung und einer günstigeren Entwicklung der koronaren Atherosklerose.6 Wirksamkeit und Sicherheitsprofil von Sortis® sind in der Fachinformation beschrieben.7
Aufklärung unterstützt die Therapietreue
Eine medikamentöse Therapie kann ihren Nutzen nur entfalten, wenn sie konsequent umgesetzt wird. Patienten sollten daher verstehen, warum die LDL-C-Senkung notwendig ist und weshalb die Behandlung langfristig fortgeführt werden sollte.
Auf Viatris Connect stehen dafür verschiedene Aufklärungs- und Servicematerialien zur Weitergabe an Ihre Patienten zur Verfügung.
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