Die Europäische Kommission hat den dritten an die Omikron-Variante XBB.1.5 angepassten Covid-19-Impfstoff genehmigt. Nuvaxovid (NVX-CoV2373, Novavax CZ AS), entwickelt von Novavax, ist der erste proteinbasierte Impfstoff, der für diese Saison die Zulassung erhalten hat. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides betonte abermals die Bedeutung von Impfungen gegen Covid-19 und forderte insbesondere Personen über 60 Jahren, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Grunderkrankungen sowie schwangere Frauen auf, sich mit den neuen adaptierten Impfstoffen impfen zu lassen.
Impfempfehlung für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren
Nuvaxovid XBB.1.5 wurde nach einer sorgfältigen Prüfung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens zugelassen. Damit soll den EU-Mitgliedstaaten ausreichend Zeit verschafft werden, um gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen und den verschiedenen SARS-CoV-2-Varianten zu begegnen.
Gemäß vorherigen Empfehlungen der EMA und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) ist Nuvaxovid XBB.1.5 für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen.
Breite Immunität gegen SARS-CoV-2-Varianten erwartet
Der proteinbasierte Impfstoff wurde speziell an die Omikron-Variante XBB.1.5 angepasst. Labordaten und Ergebnisse aus einer Studie mit zuvor geimpften Erwachsenen legen nahe, dass er eine starke Immunreaktion gegen die Omikron-Subvariante XBB.1.5 auslöst und die Breite der Immunität gegen die derzeit dominanten und neu auftretenden SARS-CoV-2-Varianten erhöht.
Der Pharmakovigilanz-Ausschuss (Committee for Medicinal Products for Human Use [CHMP]) der EMA schätzt das Sicherheitsprofil von Nuvaxovid XBB.1.5 ähnlich ein, wie das der ursprünglich zugelassenen Nuvaxovid-Vakzine. Die häufigsten Nebenwirkungen sind demnach Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Unwohlsein sowie Kopf- und Muskelschmerzen.









