In den Jahreszeiten Herbst und Winter kommen oft schwierige Witterungsbedingungen wie Nebel, Glätte und Regen, die das Autofahren erschweren. Besonders ältere Autofahrer sind in dieser Jahreszeit einem höheren Unfallrisiko ausgesetzt.
Trotz langjähriger Fahrpraxis können altersbedingte Einschränkungen wie Seh- und Hörprobleme, Bewegungseinschränkungen oder der Einfluss von Medikamenten das sichere Fahren beeinträchtigen. Auch neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer stellen ein Risiko dar.
Selbsttest: Bin ich noch sicher hinter dem Steuer?
Die AFI (Alzheimer Forschung Initiative e.V.) hat einen Selbsttest entwickelt, der es ermöglicht, die eigene Fahrsicherheit besser einzuschätzen. Der Test berücksichtigt verschiedene Aspekte wie die Orientierung, das Seh- und Reaktionsvermögen, motorische Fähigkeiten sowie Hörminderungen und Nervosität im Straßenverkehr. Zudem werden frühere Unfälle sowie mögliche Auswirkungen von Medikamenten, wie Schwindel oder Müdigkeit, abgefragt.
Handlungsbedarf bei positiven Testergebnissen
Wer bei einer oder mehreren Fragen des Selbsttests mit „Ja“ antwortet, sollte umgehend ärztlichen Rat einholen. Ein frühzeitiger Gesundheitscheck kann dazu beitragen, mögliche Probleme zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen. So bleibt die Fahrsicherheit gewahrt, und Risiken im Straßenverkehr werden minimiert.
Rolle von Angehörigen und betreuenden Ärzten
Frühzeitiges Erkennen von Warnsignalen möglich drohender Fahrunsicherheit sollte nicht nur von Betroffenen, sondern auch Angehörigen und betreuenden Ärzten erkannt und nach Möglichkeit ärztlich untersucht werden, damit Unfälle vorgebeugt werden können.
Erhältlich ist die Broschüre mitsamt Selbsttest unter der Telefonnummer 0211 - 86 20 66 0 oder über die Webseite www.alzheimer-forschung.de/sicher-auto-fahren.




