Mit der Gründung eines Landeszentrums in Sachsen-Anhalt hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) den bundesweiten Aufbau ihrer Landes- und Exzellenzzentren abgeschlossen. Nach Angaben der Fachgesellschaft stehen damit erstmals in allen 16 Bundesländern regionale Strukturen zur Vernetzung und Weiterentwicklung der schmerzmedizinischen Versorgung zur Verfügung.
DGS schließt bundesweiten Aufbau ihrer Landeszentren ab
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) hat den Aufbau ihres bundesweiten Netzwerks aus Landes- und Exzellenzzentren abgeschlossen. Mit dem neu gegründeten Landeszentrum in Sachsen-Anhalt verfügt die Fachgesellschaft nach eigenen Angaben nun in allen 16 Bundesländern über eine regionale Vertretung.
Ziel der Landeszentren ist es, schmerzmedizinische Expertise vor Ort zu bündeln, regionale Versorgungsstrukturen zu vernetzen und die Interessen der Schmerzmedizin auf Landes- und Bundesebene zu vertreten. Darüber hinaus dienen sie als Ansprechpartner für ärztliche sowie nichtärztliche Schmerztherapeuten, regionale Schmerzzentren, Verbände, Politik und Medien. Zudem sollen sie den fachlichen Austausch fördern und gesundheitspolitische Entwicklungen begleiten.
Nach Angaben der DGS sind die Landes- und Exzellenzzentren Teil eines bundesweiten Netzwerks aus 126 DGS-Schmerzzentren sowie DGS-Algesiologen. Ziel ist eine frühzeitige, leitliniengerechte und interdisziplinäre Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen.
In regionalen Schmerzkonferenzen werden Patienten fallbezogen besprochen und multimodale Behandlungskonzepte abgestimmt. Zur Sicherung einheitlicher Qualitätsstandards werden die DGS-Schmerzzentren laut Fachgesellschaft jährlich rezertifiziert.
Nach Abschluss des Strukturaufbaus will die DGS nun die inhaltliche Weiterentwicklung der Schmerzmedizin vorantreiben und die Vernetzung zwischen ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen weiter ausbauen.












