Glycopyrronium
Glycopyrronium gehört zu den quartären Ammoniumverbindungen und blockiert als synthetisches Anticholinergikum gezielt Muskarinrezeptoren. Der Wirkstoff kommt in mehreren Darreichungsformen zum Einsatz – von der COPD-Therapie über schwere Sialorrhö bis zur Anästhesie.
Glycopyrronium: Übersicht

Anwendung
Indikationen
Glycopyrronium wird angewendet bei:
- Bronchialerweiternde Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei erwachsenen Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (Inhalation)
- Symptomatische Behandlung von schwerer Sialorrhö (chronischer krankhaft gesteigerter Speichelfluss) bei Kindern und Jugendlichen ab drei Jahren mit chronischen neurologischen Erkrankungen (orale Lösung)
- Topische Behandlung der schweren primären axillären Hyperhidrose (übermäßiges Achselschwitzen) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren (Creme)
- Schutz vor peripheren muskarinischen Nebenwirkungen von Cholinesterase-Hemmern wie Neostigmin bei Aufhebung neuromuskulärer Restblockaden (Injektion)
- Präoperative Verringerung der Speichel-, Tracheal-, Bronchial- und Pharyngeal-Sekretion (Injektion)
- Prä- oder intraoperative Dämpfung oder Verhinderung von Bradykardien im Zusammenhang mit Suxamethonium oder kardialen vagalen Reflexen (Injektion)
Anwendungsart
Glycopyrronium ist in mehreren Darreichungsformen erhältlich:
- als Hartkapsel mit Pulver zur Inhalation (44 Mikrogramm)
- als Lösung zum Einnehmen (320 Mikrogramm/ml)
- als Injektionslösung (200 Mikrogramm/ml) zur intravenösen oder intramuskulären Anwendung
- als Creme (2,2 mg pro Pumpenhub) zur Anwendung auf der Haut
Bei der Inhalation wird der Inhalt einer Kapsel einmal täglich mit dem zugehörigen Inhalator angewendet. Die orale Lösung wird mit einer Applikationsspritze dosiert und dreimal täglich verabreicht, spätestens eine Stunde vor oder frühestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit.
Fettreiche Nahrungsmittel sollten vermieden werden. Wenn ein Kind das Arzneimittel durch eine Ernährungssonde erhält, sollte die Sonde nach Gabe mit 10 ml Wasser gespült werden.
Die Injektionslösung wird im Rahmen der Anästhesie intravenös oder intramuskulär verabreicht.
Die Creme wird ausschließlich topisch in der Achselhöhle angewendet und mit der Verschlusskappe der Pumpe – nicht mit den Fingern – aufgetragen; ein Kontakt mit Augen, Nase und Mund ist zu vermeiden.
Wirkmechanismus
Glycopyrronium ist ein Anticholinergikum aus der Gruppe quartärer Ammoniumverbindungen mit peripheren Wirkungen, die denen von Atropin ähneln. Der Wirkstoff hemmt kompetitiv die Wirkung von Acetylcholin an den Muskarinrezeptoren an autonomen Effektorstellen, die von parasympathischen Nervenfasern innerviert werden. Er hemmt auch die Wirkung von Acetylcholin an glatten Muskeln bei fehlender cholinerger Innervation.
Bei inhalativer Anwendung blockiert Glycopyrronium die bronchokonstriktive Wirkung von Acetylcholin auf die glatten Muskelzellen der Atemwege und wirkt so bronchialerweiternd.
Die Salivation wird primär durch die parasympathische Innervation der Speicheldrüsen gesteuert; Glycopyrronium hemmt kompetitiv die cholinergen Muskarinrezeptoren in den Speicheldrüsen und verringert so die Salivationsrate.
Bei dermaler Anwendung in der Achselhöhle hemmt Glycopyrronium die acetylcholingetriebene Stimulation der Schweißdrüsen und vermindert dadurch die lokale Schweißsekretion. In der Anästhesie schützt Glycopyrronium vor vagalen Reflexen und vermindert die Speichel- und Bronchialsekretion. Als quartäre Ammoniumverbindung passiert Glycopyrronium die Blut-Hirn-Schranke nur schwer, sodass zentrale Nebenwirkungen im Vergleich zu Atropin geringer ausfallen.
Pharmakokinetik
Resorption
- Inhalation: Rasche Resorption, Spitzenplasmaspiegel nach fünf Minuten. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt etwa 45 % der verabreichten Dosis, davon 90 % durch Resorption in der Lunge und 10 % durch gastrointestinale Resorption.
- Orale Anwendung: Die mittlere absolute orale Bioverfügbarkeit beträgt etwa 3 % (Spanne 1,3–13,3 %), was auf die geringe Lipophilie der quartären Ammoniumverbindung zurückzuführen ist. Die gleichzeitige Einnahme mit Nahrung – insbesondere fettreicher Kost – führt zu einer deutlichen Abnahme der systemischen Exposition.
- Intravenöse Anwendung: Wirkungseintritt innerhalb von einer Minute, maximale Wirkung nach ca. fünf Minuten. Intramuskulär werden Spitzenplasmaspiegel innerhalb von 30 Minuten erreicht.
- Dermale Anwendung (Creme): Axhidrox wirkt lokal, es tritt jedoch auch eine geringe systemische Exposition auf. Bei kontinuierlicher einmal täglicher Anwendung wird der Steady State zwischen Tag 7 und 14 erreicht; die mittlere Tmax liegt bei etwa 4 Stunden. Die systemische Exposition Jugendlicher liegt innerhalb des bei Erwachsenen beobachteten Bereichs.
Verteilung
- Das Verteilungsvolumen beträgt 0,64 ± 0,29 l/kg bei Erwachsenen (i.v.), bei Kindern und Jugendlichen etwas höher (1,31–1,83 l/kg).
- Nach intravenöser Einzeldosis erfolgt eine rasche Verteilung mit einer Verteilungshalbwertszeit von 2,2 ± 1,3 Minuten.
- Die Plasmaproteinbindung beträgt in vitro 38–41 %.
- Die Liquorspiegel bleiben nach therapeutischer Dosierung unter der Nachweisgrenze.
Metabolismus
- Glycopyrronium wird zum größten Teil als unveränderte Substanz ausgeschieden. Etwa 80 % der ausgeschiedenen Menge entfallen auf unverändertes Glycopyrronium; der Rest umfasst mehrere Metaboliten.
- Nach Inhalation wurde eine Hydroxylierung zu mono- und dihydroxylierten Metaboliten sowie eine direkte Hydrolyse zu einem Carboxylsäurederivat (M9) beobachtet.
- Zahlreiche CYP-Isoenzyme sind an der oxidativen Biotransformation beteiligt; eine Hemmung oder Induktion führt voraussichtlich nicht zu relevanten Veränderungen der Exposition.
- Für die dermale Anwendung wurden keine klinischen Studien zur Biotransformation beim Menschen durchgeführt, sodass Metaboliten und Stoffwechselweg nicht bekannt sind.
Elimination
- Glycopyrronium wird primär über die Niere ausgeschieden. Nach intravenöser Gabe wurden innerhalb von 48 Stunden etwa 85 % der Radioaktivität im Urin und weitere ca. 5 % in der Gallenflüssigkeit gefunden. Nach oraler Anwendung werden etwa 65 % der resorbierten Dosis innerhalb der ersten 24 Stunden renal ausgeschieden.
- Die renale Elimination erfolgt sowohl durch glomeruläre Filtration als auch durch aktive tubuläre Sekretion.
- Die Eliminationshalbwertszeit ist abhängig von der Applikationsart: Die Plasma-Eliminationshalbwertszeit beträgt ca. 75 Minuten nach parenteraler Anwendung, etwa 2,5–4 Stunden nach oraler Anwendung und 33–57 Stunden nach Inhalation (verlängert durch anhaltende Aufnahme aus der Lunge). Nach intravenöser Anwendung können trotz kurzer initialer Plasma-Halbwertszeit bis zu acht Stunden messbare Spiegel vorhanden sein.
Besondere Hinweise
- Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung wurde eine mittlere Zunahme bis zum 1,4-Fachen der systemischen Gesamtexposition beobachtet, bei schwerer Nierenfunktionsstörung eine bis zu 2,2-fache Zunahme.
- Eine Leberfunktionsstörung beeinflusst die Pharmakokinetik voraussichtlich nicht, da der Großteil renal eliminiert wird.
- Bei Patienten mit Urämie ist die renale Elimination erheblich verlängert.
Dosierung
Die Dosierung von Glycopyrronium richtet sich nach der Darreichungsform und Indikation.
- Inhalation (COPD): Einmal täglich Inhalation des Inhalts einer Kapsel (44 Mikrogramm Glycopyrronium). Keine Dosisanpassung bei älteren Patienten oder bei leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung erforderlich. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung nur anwenden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt.
- Orale Lösung (Sialorrhö): Das Dosierungsschema richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes. Beginn mit etwa 12,8 Mikrogramm/kg dreimal täglich, Steigerung alle sieben Tage bis maximal 64 Mikrogramm/kg oder 6 ml (1,9 mg) dreimal täglich, wobei die kleinere Dosis maßgeblich ist. Bei leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung Dosisreduktion um 30 %. Da keine Daten zur Langzeitsicherheit vorliegen, wird eine kurzfristige Anwendung mit Unterbrechungen empfohlen. Die Sialorrhö sollte in Abständen von höchstens drei Monaten kontrolliert werden.
- Creme (axilläre Hyperhidrose): Zwei Pumpenhübe pro Achselhöhle (entsprechend 540 mg Creme bzw. 4,4 mg Glycopyrronium je Achselhöhle). In den ersten 4 Wochen einmal täglich, vorzugsweise abends; ab der 5. Woche kann die Anwendung je nach Rückgang des Schwitzens auf zweimal wöchentlich reduziert werden. Eine fortwährende Behandlung ist erforderlich, um die Wirkung aufrechtzuerhalten. Jugendliche ab 12 Jahren erhalten die gleiche Dosis nach demselben Schema wie Erwachsene, wobei ein Elternteil oder eine Betreuungsperson Vorbereitung und Anwendung einüben sollte; bei Kindern unter 12 Jahren ist die Anwendung nicht erwiesen. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung nur anwenden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt.
- Injektion (Anästhesie) — Prämedikation: 200–400 Mikrogramm i.v. oder i.m. bei Erwachsenen und Jugendlichen über zwölf Jahren (alternativ 4–5 Mikrogramm/kg, max. 400 Mikrogramm); 4–8 Mikrogramm/kg (max. 200 Mikrogramm) bei Kindern von einem Monat bis zwölf Jahren. Bei i.m.-Anwendung 30–60 Minuten vor Anästhesieeinleitung verabreichen.
- Injektion — Intraoperativ: 200–400 Mikrogramm i.v. bei Erwachsenen (alternativ 4–5 Mikrogramm/kg, max. 400 Mikrogramm, wiederholbar); 200 Mikrogramm i.v. bei Kindern (alternativ 4–8 Mikrogramm/kg, max. 200 Mikrogramm, wiederholbar).
- Injektion — Aufhebung neuromuskulärer Blockade: 200 Mikrogramm pro 1 mg Neostigmin i.v. bei Erwachsenen (alternativ 10–15 Mikrogramm/kg mit 50 Mikrogramm/kg Neostigmin); 10 Mikrogramm/kg mit 50 Mikrogramm/kg Neostigmin bei Kindern. Glycopyrronium kann gleichzeitig in derselben Spritze mit den Cholinesterase-Hemmern angewendet werden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion Dosisreduktion erwägen.
Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen sind überwiegend auf die anticholinerge Wirkung zurückzuführen und variieren je nach Darreichungsform.
- Sehr häufig: Mundtrockenheit (oral, Injektion), Obstipation, Diarrhö, Erbrechen, Harnverhalt, Reizbarkeit, Hautrötung mit Hitzegefühl, verstopfte Nase, verringerte Bronchialsekrete (orale Lösung).
- Häufig: Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Nasopharyngitis, Gastroenteritis, Harnwegsinfektion, Schmerzen des Bewegungsapparats (Inhalation); Agitiertheit, Schläfrigkeit, Infektionen der oberen Atemwege, Pneumonie, Harnwegsinfektionen, Nasenbluten, Ausschlag, Fieber (orale Lösung); Sehstörungen, Harnverhalt, Schläfrigkeit, Tachykardie, Palpitationen, Herzrhythmusstörungen (Injektion).
- Gelegentlich: Vorhofflimmern, Palpitationen, Dyspepsie, Karies, Rhinitis, Zystitis, Hyperglykämie, Rachenreizung, Dysurie, Harnretention, Überempfindlichkeit, Angioödem, Dysphonie, Übelkeit, Erbrechen, Pruritus, Epistaxis (Inhalation); Kopfschmerzen, Mydriasis, Nystagmus, Halitosis, ösophageale Candidose, gastrointestinale Motilitätsstörung, Pseudoobstruktion, Dehydratation, Durst bei heißem Wetter (orale Lösung).
- Nicht bekannt: Paradoxer Bronchospasmus, Dysphonie (Inhalation); transiente Bradykardie, Engwinkelglaukom, Photophobie, Augentrockenheit, Insomnie, Unruhe, Überaktivität, Ängstlichkeit, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Angioödem, Inhibition des Schwitzens, Hauttrockenheit, Harndrang, Sinusitis, allergische Reaktionen (orale Lösung); Verwirrtheit (insbesondere bei älteren Patienten), Überempfindlichkeit, Angioödem, verminderte Bronchialsekretion, Hautröte, Hauttrockenheit, Hemmung der Schweißsekretion, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Akkommodationsstörungen, Photophobie, Harndrang, Miktionsstörung (Injektion).
- Sehr selten: Engwinkelglaukom (Injektion).
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Glycopyrronium und anderen Anticholinergika ist nicht untersucht worden und wird daher nicht empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung von Glycopyrronium und einem oral inhaliertem LABA zeigte unter Steady-State-Bedingungen beider Wirkstoffe keinen wechselseitigen Einfluss auf die Pharmakokinetik der beiden Arzneimittel.
Bei der Anwendung von Glycopyrronium sind folgende Wechselwirkungen zu beachten:
- Festes, oral angewendetes Kaliumchlorid: Die gleichzeitige Anwendung mit oralem Glycopyrronium ist kontraindiziert, da durch erhöhte gastrointestinale Transitzeit das Risiko einer Schädigung des oberen Gastrointestinaltrakts steigt.
- Anticholinergika: Die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko anticholinerger Nebenwirkungen erhöhen. Bei Inhalation wird die gleichzeitige Anwendung anderer anticholinerger Arzneimittel nicht empfohlen.
- Spasmolytika: Glycopyrronium kann den Wirkungen prokinetischer Wirkstoffe wie Domperidon und Metoclopramid entgegenwirken.
- Topiramat: Glycopyrronium kann die Oligohidrose und Hyperthermie verstärken, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
- Neuroleptika/Antipsychotika: Die Wirkungen von Wirkstoffen wie Phenothiazine, Clozapin und Haloperidol können verstärkt werden.
- Sedierende Antihistaminika: Können additive anticholinerge Wirkungen haben. Eine Dosisreduktion kann erforderlich sein.
- Trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer: Können additive anticholinerge Wirkungen haben.
- Opioide: Wirkstoffe wie Pethidin und Codein können zu additiven ZNS- und gastrointestinalen Nebenwirkungen führen und das Risiko für schwere Obstipation oder paralytischen Darmverschluss erhöhen.
- Botulinumtoxin: Anticholinergika nach Botulinumtoxin können systemische anticholinerge Wirkungen potenzieren.
- Kortikosteroide: Die gleichzeitige Anwendung kann zu erhöhtem Augeninnendruck führen.
- Digoxin: Langsam freisetzende Digoxintabletten können zu erhöhten Serumwerten führen.
- Sympathomimetika: Glycopyrronium kann die tachykarde Wirkung verstärken.
- Levodopa: Resorption möglicherweise vermindert.
- Ketoconazol: Verminderte Resorption von Ketoconazol.
- Memantin: Wirkungen durch Memantin möglicherweise verstärkt.
- Sublinguale Nitrate: Möglicherweise verminderte Wirkung aufgrund von Mundtrockenheit.
- Parasympathomimetika: Antagonistische Wirkung von Glycopyrronium.
- Amantadin, Disopyramid, Nefopam: Verstärkte anticholinerge Nebenwirkungen möglich.
- Cimetidin: Erhöht die Gesamtexposition von Glycopyrronium um ca. 22 % (klinisch nicht relevant).
Kontraindikationen
Glycopyrronium darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Glaukom (orale Lösung); Engwinkelglaukom (Injektion)
- Myasthenia gravis (Injektion)
- Paralytischem Ileus, Pylorusstenose, Prostatavergrößerung (Injektion)
- Harnverhalt (orale Lösung)
- Schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1,73 m²), einschließlich dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz (orale Lösung)
- Darmverschluss, Colitis ulcerosa, paralytischem Darmverschluss, Pylorusstenose oder Myasthenia gravis in der Vorgeschichte (orale Lösung)
- Erkrankungen, die durch die anticholinerge Wirkung verschlimmert werden können, z. B. Glaukom, paralytischer Ileus, instabiler kardiovaskulärer Status bei akuter Blutung, schwere ulzerative Colitis, durch ein toxisches Megakolon komplizierte ulzerative Colitis, Myasthenia gravis und Sjögren-Syndrom (Creme)
- Gleichzeitiger Behandlung mit festem, oral angewendetem Kaliumchlorid und Anticholinergika (orale Lösung)
- Schwangerschaft und Stillzeit (orale Lösung)
- Verlängertem QT-Intervall in Kombination mit Cholinesterase-Hemmern (Injektion)
Schwangerschaft
Die Datenlage zur Anwendung von Glycopyrronium in der Schwangerschaft ist begrenzt. Bei oraler Anwendung (Sialanar) ist Glycopyrronium während der Schwangerschaft kontraindiziert. Bei inhalativer Anwendung (Seebri Breezhaler) ist Glycopyrronium nur anzuwenden, wenn der erwartete Nutzen das potenzielle Risiko für den Fetus rechtfertigt; tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf Reproduktionstoxizität. Bei der Injektionslösung wird die Anwendung in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Bei der Creme (Axhidrox) liegen nur begrenzte Daten vor; tierexperimentelle Studien zeigten eine Reproduktionstoxizität, die jedoch aufgrund der geringen systemischen Exposition nach dermaler Anwendung als nicht relevant erachtet wird, sodass eine Anwendung bei Bedarf erwogen werden kann. Bei Ratten, die mit Glycopyrronium behandelt wurden, zeigte sich eine Abnahme der Konzeptionsrate sowie der Überlebensrate beim Entwöhnen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Glycopyrronium beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Bei Ratten ging Glycopyrronium einschließlich seiner Metaboliten in die Milch über, mit bis zu 10-fach höheren Konzentrationen als im Blut. Bei der oralen Lösung (Sialanar) ist die Anwendung in der Stillzeit kontraindiziert. Bei der Inhalation ist die Anwendung nur in Betracht zu ziehen, wenn der Nutzen für die Frau größer ist als die Risiken für den Säugling. Bei der Injektionslösung ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Bei der Creme ist ein Kontakt des gestillten Kindes mit der Creme oder der behandelten Haut zu vermeiden; es ist abzuwägen, ob das Stillen unterbrochen oder die Therapie abgebrochen wird.
Verkehrstüchtigkeit
Die anticholinerge Wirkung von Glycopyrronium kann verschwommenes Sehen, Schwindel und andere Wirkungen hervorrufen, die die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Bei der oralen Lösung (Sialanar) besteht ein mäßiger Einfluss, der mit steigender Dosis zunimmt. Bei der Inhalation (Seebri Breezhaler) hat Glycopyrronium keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss. Bei der Creme (Axhidrox) besteht ein mäßiger Einfluss, da nach der Anwendung verschwommenes Sehen, Müdigkeit und Schwindel auftreten können. Bei der Injektionslösung sollten Tätigkeiten, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, erst durchgeführt werden, wenn alle visuellen Akkommodationsstörungen oder Gleichgewichtsstörungen abgeklungen sind.
Anwendungshinweise
Bei der Anwendung von Glycopyrronium sind folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
- Anticholinerge Wirkungen: Harnverhalt, Verstopfung und Überwärmung durch Inhibition des Schwitzens können dosisabhängig auftreten. Bei Kindern mit Behinderung sind diese Symptome schwer festzustellen. Bei Auftreten von Verstopfung, Harnverhalt oder Pneumonie ist die orale Behandlung abzubrechen.
- Herzerkrankungen: Glycopyrronium sollte bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt, Hypertonie, koronarer Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen und Erkrankungen, die mit Tachykardie einhergehen (darunter Thyreotoxikose, Herzinsuffizienz, Herzoperationen), mit Vorsicht angewendet werden. Bei Kindern sollte die Pflegeperson angewiesen werden, den Puls zu messen, wenn das Kind sich nicht wohl fühlt, und den Arzt über eine sehr schnelle oder sehr langsame Herzfrequenz zu informieren.
- Nierenfunktionsstörung: Bei schwerer Nierenfunktionsstörung ist die Wirkdauer verlängert. Die orale Lösung ist kontraindiziert, bei der Inhalation nur anwenden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt, bei der Injektion Dosisreduktion erwägen.
- Atemwegserkrankungen: Glycopyrronium kann eine Verdickung von Sekreten verursachen, was das Risiko für Atemwegsinfektionen und Pneumonie erhöhen kann.
- Zahnerkrankungen: Bei vermindertem Speichelfluss kann sich das Risiko für Erkrankungen der Mundhöhle erhöhen. Tägliche Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen sind erforderlich.
- ZNS-Wirkungen: Bei Kindern mit Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke ist Vorsicht geboten. In klinischen Studien wurden Reizbarkeit, Schläfrigkeit und Verhaltensänderungen berichtet.
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Glycopyrronium sollte bei Patienten mit gastro-ösophagealer Refluxkrankheit, vorbestehender Obstipation und Diarrhö mit Vorsicht angewendet werden.
- Leichte bis mittelschwere Sialorrhö: Aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit eines Nutzens und des bekannten Nebenwirkungsprofils sollte die orale Lösung bei Kindern mit leichter bis mittelschwerer Sialorrhö nicht angewendet werden.
- Langzeitsicherheit: Für die orale Lösung liegen für eine Behandlungsdauer von mehr als 24 Wochen keine publizierten Sicherheitsdaten vor. Angesichts der Unsicherheit bezüglich eines möglichen Karzinogenitätsrisikos sollte die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden.
- Inhalationsnarkose: Anticholinerge Arzneimittel können ventrikuläre Herzrhythmusstörungen verursachen, wenn sie während einer Inhalationsnarkose angewendet werden, insbesondere in Verbindung mit Halogenkohlenwasserstoffen.
- Inhalation (COPD): Seebri Breezhaler ist nicht zur Akuttherapie von Bronchospasmen bestimmt. Bei paradoxem Bronchospasmus ist die Behandlung sofort abzusetzen.
- Creme – Augen- und Schleimhautkontakt: Die Creme darf nicht in die Augen gelangen und ist ausschließlich mit der Verschlusskappe, nicht mit den Fingern, aufzutragen, da Glycopyrronium eine vorübergehende Pupillenerweiterung und verschwommenes Sehen verursachen kann. Nach der Anwendung sind Kappe und Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen. Bei Kontakt mit Augen, Nase oder Mund sind diese sofort mit reichlich Wasser zu spülen.
- Creme – Haut-zu-Haut-Kontakt: Ein Kontakt der behandelten Haut mit anderen Körperstellen oder mit anderen Personen ist zu vermeiden, etwa durch Bedecken des Bereichs mit Kleidung. Bei sichtbar entzündeter oder verletzter Achselhaut sollte die Creme erst nach Abklingen der Hautsymptome angewendet werden.
- Down-Syndrom: Anticholinergika sollten bei Patienten mit Down-Syndrom mit Vorsicht angewendet werden.
Alternativen
Folgende Wirkstoffe kommen als Alternativen zu Glycopyrronium infrage:
- Tiotropium (langwirksames Anticholinergikum, Inhalation bei COPD)
- Umeclidinium (langwirksames Anticholinergikum, Inhalation bei COPD)
- Aclidinium (langwirksames Anticholinergikum, Inhalation bei COPD)
- Botulinumtoxin (lokale Injektion in die Speicheldrüsen bei Sialorrhö)
- Atropin (Anticholinergikum, alternativ in der Anästhesie oder sublingual bei Sialorrhö)
- Scopolamin (Anticholinergikum, transdermal bei Sialorrhö)
- Fachinformation Seebri® Breezhaler® 44 Mikrogramm Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation, Novartis Europharm Limited (Stand: August 2025).
- Fachinformation Sialanar® 320 Mikrogramm/ml Lösung zum Einnehmen, Proveca Pharma Limited (Stand: September 2022).
- Fachinformation Glycopyrronium Ethypharm 200 Mikrogramm/ml Injektionslösung, Ethypharm (Stand: Juni 2019).
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm CC Pharma Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
CC Pharma GmbH
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm docpharm Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
Docpharm GmbH
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm Emra Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
Emra-Med Arzneimittel GmbH
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm Eurim Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm Gerke Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
Pharma Gerke Arzneimittelvertriebs GmbH
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm kohlpharma Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
kohlpharma GmbH
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Tovanor Breezhaler 44 Mikrogramm Orifarm Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
Orifarm GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 1 4U Pharma Druckgasinhalation, Lösung
1 4 U Pharma GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 2care4 Druckgasinhalation
2care4 ApS
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 101 Carefarm Druckgasinhalation, Lösung
1 0 1 Carefarm GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Abacus Druckgasinhalation, Lösung
Abacus Medicine A/S
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm ACA Druckgasinhalation, Lösung
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm axicorp Druckgasinhalation, Lösung
axicorp Pharma B.V.
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm BB Farma Druckgasinhalation, Lösung
BB Farma S.R.L.
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm CC Pharma Druckgasinhalation, Lösung
CC Pharma GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Docpharm Druckgasinhalation, Lösung
Docpharm GmbH
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Trimbow® 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Druckgasinhalation, Lösung
CHIESI GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Emra Druckgasinhalation, Lösung
Emra-Med Arzneimittel GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Eurim Druckgasinhalation, Lösung
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm European Druckgasinhalation, Lösung
European Pharma B.V.
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Fd Pharma Druckgasinhalation, Lösung
FD Pharma GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm kohlpharma Druckgasinhalation
kohlpharma GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Medicopharm Druckgasinhalation, Lösung
Medicopharm AG
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Orifarm Druckgasinhalation
Orifarm GmbH
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Trimbow 87 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Originalis Druckgasinhalation, Lösung
Originalis B.V.
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 101 Carefarm Pulver zur Inhalation NEXThaler
1 0 1 Carefarm GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Aaragon Pulver zur Inhalation NEXThaler
Aaragon Pharma S.R.O.
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Abacus Pulver zur Inhalation NEXThaler
Abacus Medicine A/S
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm ACA Pulver zur Inhalation NEXThaler
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Allomedic Pulver zur Inhalation NEXThaler
Allomedic GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm axicorp Pulver zur Inhalation NEXThaler
axicorp Pharma B.V.
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm B2B Medical Pulver zur Inhalation NEXThaler
B2B Medical GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm CC Pharma Pulver zur Inhalation NEXThaler
CC Pharma GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Emra Pulver zur Inhalation NEXThaler
Emra-Med Arzneimittel GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Eurim Pulver zur Inhalation NEXThaler
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm European Pulver zur Inhalation NEXThaler
European Pharma B.V.
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm kohlpharma Pulver zur Inhalation NEXThaler
kohlpharma GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Orifarm Pulver zur Inhalation NEXThaler
Orifarm GmbH
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Trimbow 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Originalis Pulver zur Inhalation NEXThaler
Originalis B.V.
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Trimbow® 88 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Pulver zur Inhalation NEXThaler
CHIESI GmbH
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 1 4U Pharma Druckgasinhalation, Lösung
1 4 U Pharma GmbH
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 2care4 Druckgasinhalation
2care4 ApS
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm 101 Carefarm Druckgasinhalation, Lösung
1 0 1 Carefarm GmbH
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Aaragon Druckgasinhalation, Lösung
Aaragon Pharma S.R.O.
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Abacus Druckgasinhalation, Lösung
Abacus Medicine A/S
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm ACA Druckgasinhalation, Lösung
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm axicorp Druckgasinhalation, Lösung
axicorp Pharma B.V.
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm CC Pharma Druckgasinhalation, Lösung
CC Pharma GmbH
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Trimbow® 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Druckgasinhalation, Lösung
CHIESI GmbH
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Trimbow 172 Mikrogramm/5 Mikrogramm/9 Mikrogramm Emra Druckgasinhalation, Lösung
Emra-Med Arzneimittel GmbH










