Zytokinfreisetzungssyndrom Kompakt

Beim Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) handelt es sich um eine systemische Immunreaktion, welche hauptsächlich als Nebenwirkung von Therapien wie der CAR-T-Zell-Behandlung auftritt und von unspezifischen Symptomen bis hin zu schweren, lebensbedrohlichen Organdysfunktionen reichen kann.

Zytokinfreisetzungssyndrom

Definition

  • Unerwünschte systemische Entzündungsreaktion
  • Kann im Rahmen bestimmter Erkrankungen oder als unerwünschte Arzneimittelwirkung auftreten
  • Einteilung in fünf Schweregrade

Pathogenese

  • Übermäßige Aktivierung von Leukozyten
  • Es kommt zur Freisetzung großer Mengen an proinflammatorischen Zytokinen (z.B. IL-6, TNFα, IFNγ)

Symptome

  • Fieber, Fatigue, Arthralgien, Myalgien
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen
  • In schweren Fällen: Hypotension, Hypoxie, Ödeme innerer Organe

Therapie

Prophylaxe

  • Niedrigere Dosierung
  • Geringere Infusionsgeschwindigkeit
  • Komedikation mit Glukokortikoiden

Hier geht's zum Langtext Zytokinfreisetzungssyndrom

Autor:
Stand:
08.01.2024
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