Studie zu Kaffeekonsum & Kognition
- Beobachtungsstudie an 8.500 Personen
- Einteilung der Personen in drei Gruppen
- Hoher Konsum (mind. 4 Tassen/Tag, Anteil: 18%)
- Moderater Konsum (1-3 Tassen/Tag, Anteil: 58%)
- Kein Konsum (Anteil: 25%)
- Beobachtung der kognitiven Leistungsfähigkeit über durchschnittlich 9 Jahre, mind. 2 kognitive Testungen
- Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, sozioöko-nomischem Status, ApoE4-Status, Body-Mass-Index
Moderat ist besser
- Moderater Kaffeekonsum hing mit einem eher niedrigeren Rückgang fluider Intelligenz zusammen
- Hoher Konsum könnte eventuell negative Auswirkungen auf die fluide Intelligenz haben
- Personen, die viel Tee trinken, zeigen laut der Studie sogar noch bessere Ergebnisse in der Erhaltung der kognitiven Fähigkeiten
Weitere Studien nötig
- Randomisierte kontrollierte Studien sind nötig
- Diese könnten den neuroprotektiven Mechanismus von Kaffee & Tee untersuchen
- Diskutiert werden mögliche Veränderungen des Schlafverhaltens oder ein Einfluss auf Amyloid-Ablagerungen bei der Alzheimer-Entstehung
- Der höhere Rückgang kognitiver Leistung bei Menschen mit sehr hohem Kaffeekonsum könnte auch mit Kofaktoren wie Beruf, Bewegung, Stresslevel oder Nikotinkonsum zusammenhängen










