Aclidinium
Aclidinium ist ein langwirkender Muskarinrezeptor-Antagonist (LAMA), der speziell für die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) entwickelt wurde. Er führt dabei zu einer Verbesserung der Lungenfunktion und eine Linderung der Symptome.
Aclidinium: Übersicht

Anwendung
Aclidinium ist indiziert zur Dauertherapie bei Erwachsenen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), um Atemnot zu verringern und die Lebensqualität zu verbessern.
Anwendungsart
Aclidinium wird in Arzneimitteln als Aclidiniumbromid, der chemisch stabileren Bromid-Salzform, in Pulverform mittels Inhalation verabreicht. Dabei ist die Verwendung eines speziellen Trockenpulver-Inhalators erforderlich. Vor der Nutzung muss der Inhalator vorbereitet und eine Kapsel mit dem Pulver eingelegt werden. Patienten sollten langsam und tief durch den Mund einatmen, um das Medikament tief in die Lungen zu befördern.
Wichtig ist die kontinuierliche Anwendung von Aclidinium, auch bei Wohlbefinden, da es nicht für die akute Symptombehandlung gedacht ist. Die korrekte Anwendungstechnik sollte zudem periodisch von einem Fachpersonal überprüft werden.
Wirkmechanismus
Aclidiniumbromid wirkt als langwirkender Muskarinrezeptor-Antagonist (LAMA) vor allem über eine reversible Blockade des muskarinischen Acetylcholinrezeptors M3, welcher in der glatten Muskulatur der Atemwege vorliegt. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der in den Atemwegen an muskarinische Rezeptoren bindet und dadurch Bronchokonstriktion sowie eine gesteigerte Produktion von Bronchialsekret verursacht.
Durch die Hemmung dieser Rezeptoren verhindert Aclidinium die Wirkung von Acetylcholin, führt zur Entspannung der glatten Muskulatur in den Atemwegen und verringert dadurch die Atemwegsobstruktion. Die Wirkung dauert für 12 bis 24 Stunden an.
Dies erleichtert das Atmen für die Betroffenen und verringert Symptome wie Atemnot. Die regelmäßige Anwendung von Aclidiniumbromid führt zu einer verbesserten Lungenfunktion, einer Verringerung der COPD-Symptome und kann dazu beitragen, die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu reduzieren. Die selektive Wirkung von Aclidiniumbromid auf die Atemwege sorgt dabei für eine effektive Symptomlinderung bei minimierten systemischen Nebenwirkungen.
Pharmakokinetik
Aclidiniumbromid weist kinetische Linearität und ein zeitunabhängiges pharmakokinetisches Verhalten im therapeutischen Bereich auf.
Resorption
- Aclidiniumbromid wird schnell über die Lunge resorbiert.
- Maximale Plasmakonzentrationen werden bei gesunden Probanden innerhalb von fünf Minuten und bei COPD-Patienten üblicherweise innerhalb der ersten 15 Minuten erreicht.
- Weniger als 5% der inhalierten Dosis gelangen als unverändertes Aclidiniumbromid in den systemischen Kreislauf.
- Steady-State-Plasmaspitzenkonzentrationen von ca. 224 pg/ml werden nach der Inhalation von 400 µg Aclidiniumbromid durch COPD-Patienten erreicht, typischerweise innerhalb von sieben Tagen bei zweimal täglicher Dosierung.
Verteilung
- Die gesamte Lungendeposition von inhaliertem Aclidiniumbromid beträgt durchschnittlich ca. 30% der Einzeldosis.
- Die Plasmaproteinbindung von Aclidiniumbromid ist hauptsächlich auf seine Metaboliten zurückzuführen, mit einer Bindung von 87% für den Karbonsäuremetaboliten und 15% für den Alkoholmetaboliten.
- Aclidiniumbromid bindet primär an das Plasmaprotein Albumin.
Metabolismus (Biotransformation)
- Aclidiniumbromid wird durch schnelle und weitreichende Hydrolyse in pharmakologisch inaktive Alkohol- und Karbonsäurederivate metabolisiert.
- Die Hydrolyse erfolgt chemisch (nicht-enzymatisch) und enzymatisch, vorrangig durch die Butyrylcholinesterase.
- Die Plasmaspiegel des Säure-Metaboliten sind ca. 100-mal höher als die des Alkoholmetaboliten und des unveränderten Aclidiniums.
- Aclidiniumbromid erfährt sowohl bei pulmonaler als auch oraler Aufnahme eine umfangreiche systemische und prä-systemische Hydrolyse, was zu einer niedrigen absoluten Bioverfügbarkeit (<5%) führt.
- Der Metabolismus durch CYP450-Enzyme ist für die Gesamtstoffwechsel-Clearance von Aclidiniumbromid nicht von Bedeutung.
Elimination
- Die terminale Halbwertszeit beträgt bei COPD-Patienten nach der Inhalation von 400 µg Aclidiniumbromid zweimal täglich etwa 10 bis 14 Stunden.
- Nach intravenöser Gabe von markiertem Aclidiniumbromid an gesunde Probanden wird etwa 1% der Dosis unverändert im Urin gefunden; bis zu 65% der Dosis wird als Metaboliten im Urin und bis zu 33% als Metaboliten im Stuhl ausgeschieden.
- Die Ausscheidung von unverändertem Aclidinium im Urin nach Inhalation durch gesunde Probanden oder COPD-Patienten ist sehr gering (ca. 0,1% der Dosis), was die minimale Rolle der renalen Clearance im Gesamtausscheidungsprozess von Aclidinium aus dem Plasma unterstreicht.
Dosierung
Jede abgegebene Dosis (über das Mundstück) enthält 322 µg Aclidinium (375 µg Aclidiniumbromid), was einer abgemessenen Dosis von 343 µg Aclidinium (400 µg Aclidiniumbromid) entspricht.
Die empfohlene Dosierung zur Linderung von COPD-Symptomen bei Erwachsenen ist eine Inhalation von 322 µg Aclidinium (375 µg Aclidiniumbromid) zweimal täglich.
Ausgelassene Dosis:
- Sollte eine Dosis vergessen werden, ist diese sobald wie möglich nachzuholen.
- Steht die Anwendung der nächsten Dosis kurz bevor, sollte die vergessene Dosis übersprungen werden.
Dosisanpassung:
- Für ältere Patienten sind keine Dosisanpassungen notwendig.
- Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen sind keine Dosisanpassungen erforderlich.
- Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sind keine Dosisanpassungen notwendig.
Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist Aclidinium bei COPD nicht indiziert, da kein relevanter Nutzen festgestellt wurde.
Überdosierung
Eine Überdosierung von Aclidiniumbromid kann theoretisch zu anticholinergen Symptomen führen. Allerdings traten bei gesunden Probanden selbst nach Einzeldosen von bis zu 6.000 µg oder bei Verabreichung von bis zu 800 µg zweimal täglich über eine Woche keine anticholinergen Nebenwirkungen auf. Eine akute Vergiftung durch versehentliches Verschlucken ist aufgrund der niedrigen oralen Bioverfügbarkeit von Aclidiniumbromid und dem inhalativen, atemzugaktivierten Dosiermechanismus des Inhalators als unwahrscheinlich anzusehen.
Nebenwirkungen
Zu den häufigen Nebenwirkungen, die während einer Aclidiniumbromid-Therapie auftreten können, zählen:
- Sinusitis
- Nasopharyngitis
- Kopfschmerzen
- Durchfall
- Übelkeit
- Husten
Wechselwirkungen
Folgende Wechselwirkungen sind bei der Anwendung von Aclidinium zu beachten:
- Die gleichzeitige Anwendung von Aclidiniumbromid mit anderen anticholinergen Arzneimitteln ist nicht untersucht worden und wird nicht empfohlen.
- Es gibt keine Hinweise auf klinisch relevante Wechselwirkungen bei der gleichzeitigen Anwendung von Aclidiniumbromid mit anderen COPD-Medikamenten wie sympathomimetischen Bronchodilatatoren, Methylxanthinen sowie oralen und inhalierten Steroiden.
- Aufgrund von In-vitro-Studien ist nicht zu erwarten, dass Aclidiniumbromid oder seine Metaboliten bei therapeutischer Dosierung Wechselwirkungen mit Substraten von P-Glykoprotein oder Arzneimitteln, die durch CYP450-Enzyme oder Esterasen metabolisiert werden, verursachen.
Kontraindikationen
Die Anwendung von Aclidinium ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.
Schwangerschaft
Zum Einsatz von Aclidiniumbromid während der Schwangerschaft existieren bislang keine spezifischen Daten aus Anwendungen bei schwangeren Frauen. Jedoch zeigen tierexperimentelle Studien, dass fetale Toxizität nur bei Expositionen gegenüber Dosen auftraten, die weit über denen liegen, die bei Menschen zur Anwendung kommen. Demnach sollte Aclidiniumbromid während der Schwangerschaft nur dann zum Einsatz kommen, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter die möglichen Risiken für das Ungeborene klar übersteigt.
Stillzeit
Zur Ausscheidung von Aclidiniumbromid und dessen Metaboliten in die Muttermilch und den potenziellen Einfluss auf das gestillte Kind liegen keine spezifischen Informationen aus der Anwendung am Menschen vor. Allerdings haben tierexperimentelle Studien gezeigt, dass Aclidiniumbromid und dessen Metaboliten in geringen Mengen in die Muttermilch übergehen können, was ein potenzielles Risiko für das Neugeborene oder das Kind nicht ausschließt. Daher steht man vor der Entscheidung, entweder das Stillen während der Behandlung zu unterbrechen oder auf die Behandlung zu verzichten bzw. diese zu unterbrechen. Bei dieser Entscheidung sollten der Nutzen des Stillens für das Kind und der Nutzen der Therapie für die Mutter sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.
Verkehrstüchtigkeit
Aclidiniumbromid könnte in einigen Fällen die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen leicht beeinflussen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn nach der Anwendung des Medikaments Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Verschwommensehen auftreten. Patienten, die diese Symptome bei sich bemerken, sollten besondere Vorsicht walten lassen, wenn sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Anwendungshinweise
Bei der Anwendung von Aclidiniumbromid sind folgende Warnhinweise zu beachten:
- Paradoxer Bronchospasmus: Die Nutzung von Aclidiniumbromid kann in seltenen Fällen paradoxe Bronchospasmen auslösen. Tritt dieser Fall ein, muss die Anwendung sofort beendet und nach alternativen Behandlungsoptionen gesucht werden.
- Verschlechterung der Krankheit: Aclidiniumbromid dient als langfristige Bronchodilatator-Therapie und ist nicht für die Behandlung akuter Bronchospasmus-Anfälle geeignet. Sollte sich der Schweregrad der COPD während der Anwendung ändern und der Patient dringend Notfallmedikation benötigen, ist eine umgehende Überprüfung und eventuelle Anpassung der Behandlung erforderlich.
- Kardiovaskuläre Effekte: Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung von Aclidiniumbromid bei Patienten geboten, die in den letzten sechs Monaten einen Myokardinfarkt erlitten haben, bei Patienten mit instabiler Angina pectoris, Patienten, bei denen innerhalb der letzten drei Monate Arrhythmien neu diagnostiziert wurden oder bei Patienten, die innerhalb des letzten Jahres aufgrund von Herzinsuffizienz der Stufen III und IV gemäß der NYHA-Klassifikation hospitalisiert waren. Die Erfahrungen bei Patienten mit kardiovaskulären Komorbiditäten sind limitiert, und der anticholinerge Wirkmechanismus kann Einfluss auf diese Zustände nehmen.
- Anticholinerge Aktivität: Als Nebenwirkung der anticholinergen Therapie kann es zu Mundtrockenheit kommen, die langfristig mit Zahnkaries verbunden sein kann. Zudem sollte Aclidiniumbromid bei Patienten mit symptomatischer Prostatahyperplasie, Blasenhalsobstruktion oder Engwinkelglaukom mit Vorsicht angewendet werden, auch wenn ein direkter Kontakt des Arzneimittels mit den Augen sehr unwahrscheinlich ist.
Alternativen
Abhängig von den spezifischen Bedürfnissen und der Reaktion des Patienten auf die Behandlung können alternativ auch andere LAMA-Medikamente eingesetzt werden:
- Freissmuth et al., Pharmakologie und Toxikologie, 2020, Springer
- Fachinformationen ausgewählter Aclidinium-Hersteller (z. B. Bretaris Genuair 322 Mikrogramm, kohlpharma)
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm Abacus Pulver zur Inhalation
Abacus Medicine A/S
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm axicorp Pulver zur Inhalation
axicorp Pharma GmbH
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm CC Pharma Pulver zur Inhalation
CC Pharma GmbH
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm Emra Pulver zur Inhalation
Emra-Med Arzneimittel GmbH
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm Eurim Pulver zur Inhalation
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm kohlpharma Pulver zur Inhalation
kohlpharma GmbH
-
Bretaris Genuair 322 Mikrogramm Orifarm Pulver zur Inhalation
Orifarm GmbH
-
Bretaris® Genuair® 322 Mikrogramm Pulver zur Inhalation
Berlin-Chemie AG
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm 2care4 Pulver zur Inhalation
2care4 ApS
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Abacus Pulver zur Inhalation
Abacus Medicine A/S
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm ACA Pulver zur Inhalation
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm axicorp Pulver zur Inhalation
axicorp Pharma B.V.
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm CC-Pharma Pulver zur Inhalation
CC Pharma GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm docpharm Pulver zur Inhalation
Docpharm GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Emra Pulver zur Inhalation
Emra-Med Arzneimittel GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Eurim Pulver zur Inhalation
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm European Pulver zur Inhalation
European Pharma B.V.
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Fd Pharma Pulver zur Inhalation
FD Pharma GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm kohlpharma Pulver zur Inhalation
kohlpharma GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Medicopharm Pulver zur Inhalation
Medicopharm AG
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Orifarm Pulver zur Inhalation
Orifarm GmbH
-
Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Originalis Pulver zur Inhalation
Originalis B.V.
-
Brimica® Genuair® 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Pulver zur Inhalation
Berlin-Chemie AG
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm 2care4 Pulver zur Inhalation
2care4 ApS
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Abacus Pulver zur Inhalation
Abacus Medicine A/S
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm ACA Pulver zur Inhalation
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm axicorp Pulver zur Inhalation
axicorp Pharma B.V.
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm CC Pharma Pulver zur Inhalation
CC Pharma GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm docpharm Pulver zur Inhalation
Docpharm GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Emra Pulver zur Inhalation
Emra-Med Arzneimittel GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Eurim Pulver zur Inhalation
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm European Pulver zur Inhalation
European Pharma B.V.
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Fd Pharma Pulver zur Inhalation
FD Pharma GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm kohlpharma Pulver zur Inhalation
kohlpharma GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Orifarm Pulver zur Inhalation
Orifarm GmbH
-
Duaklir Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Originalis Pulver zur Inhalation
Originalis B.V.
-
Duaklir® Genuair® 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Pulver zur Inhalation
Zentiva Pharma GmbH
-
Eklira Genuair 322 Mikrogramm CC Pharma Pulver zur Inhalation
CC Pharma GmbH
-
Eklira Genuair 322 Mikrogramm Emra Pulver zur Inhalation
Emra-Med Arzneimittel GmbH
-
Eklira Genuair 322 Mikrogramm Eurim Pulver zur Inhalation
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
-
Eklira Genuair 322 Mikrogramm kohlpharma Pulver zur Inhalation
kohlpharma GmbH
-
Eklira® Genuair® 322 Mikrogramm Pulver zur Inhalation
Zentiva Pharma GmbH










