Prasugrel
Prasugrel ist ein Thrombozytenaggregationshemmer zur Therapie des akuten Koronarsyndroms in Kombination mit ASS. Der Wirkstoff blockiert irreversibel den P2Y12-Rezeptor und senkt so das Risiko thrombotischer Ereignisse bei und nach perkutaner Koronarintervention.
Prasugrel: Übersicht

Anwendung
Der Wirkstoff Prasugrel gehört zur Wirkstoffgruppe der Thrombozytenaggregationshemmer und wird bei akutem Koronarsyndrom (Angina pectoris oder Herzinfarkt) mit primärer oder verzögerter perkutaner Koronarintervention (PCI) angewendet, um die Blutgerinnung herabzusetzen. Dabei wird der Wirkstoff mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) kombiniert.
Die Hemmung der Thrombozytenaggregation dient einerseits dazu, eine Herzkatheteruntersuchung wie das Setzen eines Stents vorzubereiten. Andererseits beugt die Gabe von Prasugrel und ASS nach einem solchen Eingriff thrombotischen Komplikationen wie Stentthrombosen vor.
Anwendungsart
Prasugrel kann zur oralen Anwendung mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die schnellste Wirkstoffaufnahme erfolgt nach Gabe der 60-mg-Aufsättigungsdosis auf nüchternen Magen.
Wirkmechanismus
Prasugrel ist ein Thrombozytenfunktionshemmer, der über seinen aktiven Metaboliten eine irreversible Bindung an den P2Y12-Adenosindiphosphat-Rezeptor auf Thrombozyten vermittelt. Diese Hemmung blockiert die ADP-vermittelte Aktivierung und Aggregation von Blutplättchen. Thrombozyten spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung thrombotischer Ereignisse im Rahmen einer Atherosklerose. Somit kann die Wirkweise von Prasugrel das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Komplikationen wie Myokardinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulärer Tod verringern.

Pharmakokinetik
Resorption
- Prasugrel wird nach oraler Gabe rasch resorbiert und verstoffwechselt.
- Die maximale Konzentration des aktiven Metaboliten (Cmax) im Plasma wird etwa 30 Minuten nach Einnahme erreicht.
- Die systemische Exposition (AUC) steigt dosisproportional im therapeutischen Bereich.
- Nahrungsaufnahme beeinflusst die AUC nicht, senkt jedoch die Cmax um etwa 49% und verzögert die Tmax auf 1,5 Stunden.
- Prasugrel kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Für einen schnellen Wirkungseintritt wird die Einnahme auf nüchternen Magen empfohlen.
Verteilung
- Der aktive Metabolit bindet zu etwa 98% an Serumalbumin im menschlichen Blut.
Metabolismus
- Prasugrel wird im Darm zunächst zu einem Thiolacton hydrolysiert.
- Anschließend erfolgt die Umwandlung in den aktiven Metaboliten über CYP3A4 und CYP2B6, in geringerem Umfang auch durch CYP2C9 und CYP2C19.
- Der aktive Metabolit wird weiter durch S-Methylierung und Konjugation mit Cystein zu inaktiven Metaboliten abgebaut.
- Polymorphismen der beteiligten CYP-Enzyme beeinflussen Wirksamkeit und Pharmakokinetik nicht signifikant.
Elimination
- Etwa 68% der Prasugrel-Dosis werden renal und 27% fekal ausgeschieden.
- Die Halbwertszeit des aktiven Metaboliten beträgt im Mittel 7,4 Stunden (zwischen 2 und 15 Stunden).
Dosierung
Erwachsene
- Aufsättigungsdosis: 60 mg als Einzeldosis
- Erhaltungsdosis: 10 mg einmal täglich
- Zusätzlich: tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) 75–325 mg
- Hinweis: Bei UA/NSTEMI-Patienten mit geplanter Koronarangiographie innerhalb von 48 Stunden ist die Aufsättigungsdosis erst unmittelbar vor der PCI zu verabreichen
- Empfohlene Behandlungsdauer: bis zu 12 Monate, sofern nicht klinisch anders indiziert
Patienten ab 75 Jahren
Die Anwendung wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Falls dennoch erforderlich:
- Aufsättigungsdosis: 60 mg
- Erhaltungsdosis: 5 mg einmal täglich
Patienten mit einem Körpergewicht unter 60 kg
- Aufsättigungsdosis: 60 mg
- Erhaltungsdosis: 5 mg einmal täglich
- Eine Erhaltungsdosis von 10 mg ist nicht empfohlen
Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- Keine Dosisanpassung erforderlich, auch nicht bei terminaler Niereninsuffizienz
- Therapeutische Erfahrungen begrenzt
Patienten mit Leberfunktionsstörung
- Leicht bis moderat (Child-Pugh A/B): keine Dosisanpassung notwendig
- Schwer (Child-Pugh C): Anwendung kontraindiziert
Nebenwirkungen
Häufig unter Prasugrel auftretende Nebenwirkungen sind:
- Anämie
- Hämatome, Epistaxis und gastrointestinale Blutungen
- Hautausschlag und Ekchymose
- Hämaturie
Weitere Nebenwirkungen, die potenziell unter Prasugrel auftreten können, umfassen:
- Überempfindlichkeitsreaktion sowie Angioödeme
- Augenblutungen, Bluthusten und Hämorrhagien
- Thrombozytopenie
- Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura
Wechselwirkungen
Folgende Wechselwirkungen sind bei der Anwendung von Prasugrel zu beachten:
- Die gleichzeitige Anwendung mit Warfarin oder anderen Cumarinen kann das Blutungsrisiko erhöhen und sollte nur mit Vorsicht erfolgen.
- Die Kombination mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAIDs), auch COX-2-Hemmern, birgt ein erhöhtes Blutungsrisiko und sollte nur mit Vorsicht erfolgen.
- Die gleichzeitige Gabe mit Acetylsalicylsäure (ASS) ist erforderlich, kann aber ebenfalls das Blutungsrisiko erhöhen.
- Eine Kombination mit Heparin verändert weder die Wirkung von Prasugrel noch von Heparin, kann aber das Blutungsrisiko steigern.
- Statine wie Atorvastatin beeinflussen die Wirkung von Prasugrel nicht.
- Medikamente, die den Magen-pH-Wert erhöhen (z. B. Ranitidin oder Protonenpumpeninhibitoren wie Lansoprazol), verringern die maximale Plasmakonzentration von Prasugrel, ohne die Gesamtwirkung wesentlich zu beeinflussen.
- CYP3A-Hemmer (z. B. Ketoconazol, Clarithromycin, Verapamil, Grapefruitsaft) verringern zwar die maximale Plasmakonzentration von Prasugrel, beeinflussen aber nicht signifikant dessen Wirkung.
- CYP-Induktoren wie Rifampicin oder Carbamazepin haben keinen relevanten Einfluss auf die Pharmakokinetik des aktiven Metaboliten.
- Opioide wie Morphin können die Aufnahme und Wirksamkeit von Prasugrel verzögern und vermindern. Bei ACS und gleichzeitiger Morphingabe sollte ein parenteraler P2Y12-Inhibitor (z. B. Cangrelor) in Betracht gezogen werden.
- Prasugrel beeinflusst die Pharmakokinetik von Digoxin nicht.
- Die Wirkung von über CYP2C9 metabolisierten Arzneimitteln (wie Warfarin) wird durch Prasugrel nicht verändert.
- Prasugrel hemmt CYP2B6 nur schwach. Die gleichzeitige Anwendung mit Medikamenten, die ausschließlich über CYP2B6 abgebaut werden und eine geringe therapeutische Breite aufweisen (z. B. Cyclophosphamid, Efavirenz), sollte sorgfältig geprüft werden.
Kontraindikationen
Die Anwendung von Prasugrel ist kontraindiziert bei:
- Überempfindlichkeit oder Allergie gegen den Wirkstoff
- Aktiver pathologischer Blutung
- Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA) in der Anamnese
- Schwerer Leberfunktionsstörung (Child Pugh Class C)
Schwangerschaft
Ein mögliches embryotoxisches Risiko kann bei der Anwendung von Prasugrel während der Schwangerschaft nicht sicher ausgeschlossen werden. Daher sollte Prasugrel bei Schwangeren nur bei zwingender Indikation verabreicht werden.
Stillzeit
Die Anwendung von Prasugrel wird während der Stillzeit nicht empfohlen, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff bei stillenden Frauen in die Muttermilch übergeht.
Verkehrstüchtigkeit
Prasugrel beeinträchtigt die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen nicht oder nur in unerheblichem Maß.
Anwendungshinweise
Folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Anwendung von Prasugrel zu beachten:
- Prasugrel erhöht das Risiko für schwerwiegende Blutungen. Die Anwendung ist nur angezeigt, wenn der erwartete Nutzen eine potenzielle Blutung überwiegt.
- Patienten ab 75 Jahren haben ein erhöhtes Risiko für schwere Blutungen. Die Anwendung ist nur nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung mit einer reduzierten Erhaltungsdosis (5 mg täglich) zu erwägen.
- Bei Patienten mit Blutungsneigung (z. B. aktives Ulkus, kürzliche Operation oder Trauma) ist besondere Vorsicht geboten.
- Patienten mit einem Körpergewicht unter 60 kg haben ein erhöhtes Blutungsrisiko. Für diese Patienten wird eine reduzierte Erhaltungsdosis von 5 mg täglich empfohlen.
- Die gleichzeitige Einnahme von blutungsfördernden Medikamenten (z. B. orale Antikoagulanzien, Clopidogrel, NSAID, Fibrinolytika) kann das Risiko für Blutungen weiter erhöhen.
- Bei geplanten Operationen sollte Prasugrel mindestens 7 Tage vorher abgesetzt werden, um das Risiko perioperativer Blutungen zu reduzieren.
- Bei einer geplanten Koronarangiographie innerhalb von 48 Stunden bei UA/NSTEMI-Patienten sollte die Aufsättigungsdosis erst unmittelbar vor der PCI erfolgen.
- Bei aktiven Blutungen kann eine Thrombozytentransfusion notwendig sein.
- Die Anwendung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung (einschließlich ESRD) oder mittelschwerer Leberfunktionsstörung erfordert besondere Vorsicht.
- Patienten sind darüber aufzuklären, dass sich unter Prasugrel die Blutungszeit verlängern kann, und sollten jede ungewöhnliche oder anhaltende Blutung melden.
- Über allergische Reaktionen, einschließlich Angioödemen, wurde berichtet. Vorsicht ist bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Thienopyridine geboten.
- Fälle von thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura (TTP) sind bekannt geworden und erfordern sofortige medizinische Intervention.
- Die gleichzeitige Gabe von Morphin oder anderen Opioiden kann die Wirkung von Prasugrel abschwächen.
Alternativen
Je nach Indikationsgebiet und patientenindividuellen Gegebenheiten kommen weitere ADP-Rezeptorblocker als Thrombozytenaggregationshemmer alternativ in Frage:
Wirkstoff-Informationen
- Freissmuth et al., Pharmakologie und Toxikologie, 2020, Springer.
- Scholz et al., Taschenbuch der Arzneibehandlung, 2005, Springer.
- Fachinformationen des Prasugrel-Herstellers ratiopharm (Prasugrel-ratiopharm Filmtabletten).
Abbildung
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Efient 5 mg Abacus Filmtabletten
Abacus Medicine A/S
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Efient 5 mg Filmtabletten
Substipharm SAS
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Efient 5 mg kohlpharma Filmtabletten
kohlpharma GmbH
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Efient 10 mg 2care4 Filmtabletten
2care4 ApS
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Efient 10 mg 101 Carefarm Filmtabletten
1 0 1 Carefarm GmbH
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Efient 10 mg Abacus Filmtabletten
Abacus Medicine A/S
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Efient 10 mg ACA Filmtabletten
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
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Efient 10 mg Adequapharm Filmtabletten
Adequapharm GmbH
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Efient 10 mg axicorp Filmtabletten
axicorp Pharma GmbH
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Efient 10 mg BB Farma Filmtabletten
BB Farma S.R.L.
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Efient 10 mg CC Pharma Filmtabletten
CC Pharma GmbH
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Efient 10 mg docpharm Filmtabletten
Docpharm GmbH
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Efient 10 mg Emra Filmtabletten
Emra-Med Arzneimittel GmbH
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Efient 10 mg Eurim Filmtabletten
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Efient 10 mg FD Pharma Filmtabletten
FD Pharma GmbH
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Efient 10 mg Filmtabletten
Substipharm SAS
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Efient 10 mg Haemato Pharm Filmtabletten
HAEMATO PHARM GmbH
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Efient 10 mg kohlpharma Filmtabletten
kohlpharma GmbH
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Efient 10 mg Medicopharm Filmtabletten
Medicopharm AG
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Efient 10 mg Orifarm Filmtabletten
Orifarm GmbH
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Efient 10 mg Originalis Filmtabletten
Originalis B.V.
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Efivent 5 mg Eurim Filmtabletten
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Prasillt® 5 mg Filmtabletten
TAD Pharma GmbH
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Prasillt® 10 mg Filmtabletten
TAD Pharma GmbH
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Prasugrel Accord 5 mg Filmtabletten
Accord Healthcare GmbH
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Prasugrel Accord 10 mg Filmtabletten
Accord Healthcare GmbH
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Prasugrel AL 5 mg Filmtabletten
ALIUD PHARMA® GmbH
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Prasugrel AL 10 mg Filmtabletten
ALIUD PHARMA® GmbH
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Prasugrel beta 5 mg Filmtabletten
betapharm Arzneimittel GmbH
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Prasugrel beta 10 mg Filmtabletten
betapharm Arzneimittel GmbH
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Prasugrel Heumann 5 mg Filmtabletten
Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
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Prasugrel Heumann 10 mg Filmtabletten
Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
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Prasugrel PUREN 5 mg Filmtabletten
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
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Prasugrel PUREN 10 mg Filmtabletten
PUREN Pharma GmbH & Co. KG
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Prasugrel-ratiopharm® 5 mg Filmtabletten
ratiopharm GmbH
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Prasugrel-ratiopharm 10 mg 101 Carefam Filmtabletten
1 0 1 Carefarm GmbH
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Prasugrel-ratiopharm 10 mg BB Farma Filmtabletten
BB Farma S.R.L.
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Prasugrel-ratiopharm® 10 mg Filmtabletten
ratiopharm GmbH
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Prasugrel Vivanta 5 mg Filmtabletten
Vivanta Generics s.r.o
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Prasugrel Vivanta 10 mg Filmtabletten
Vivanta Generics s.r.o
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Prasugrel Zentiva 10 mg Filmtabletten
Zentiva Pharma GmbH
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Prasugrelhydrobromid Zentiva 5 mg Filmtabletten
Zentiva Pharma GmbH
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Prasugrelhydrobromid Zentiva 10 mg Filmtabletten
Zentiva Pharma GmbH










