Kompakt: Sichtbare und unsichtbare Belastungen durch CED

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa verlaufen oft schubweise – mit schwer sichtbaren, aber belastenden Symptomen. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist zentral für eine erfolgreiche Therapie.

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CED in Deutschland: Verbreitung und Ursachen

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Mehr als nur Durchfall: Unsichtbare Belastungen

  • Gastrointestinale Symptome: blutig-schleimige Durchfälle, Bauchschmerzen, Fieber.
  • Häufig auch unspezifische Beschwerden: Müdigkeit, Erschöpfung, psychische Belastung.
  • Unsichtbarkeit der Symptome erschwert Verständnis durch Außenstehende.

Fokus auf Mukosaheilung

  • Mukosaheilung als Prädiktor für langfristige Remission.
  • Entzündungen können auch in symptomfreien Phasen persistieren.
  • Objektive Beurteilung durch Endoskopie oder Ultraschall notwendig.

Patientenzentrierung stärken: Das persönliche Befinden im Fokus

  • Tabuthemen wie Stuhlgang, Körperbild oder Sexualität beeinflussen Lebensqualität.
  • Abfrage z. B. zu Schmerzen, Schlaf, Arbeitsfähigkeit, Partnerschaft.
  • Unterstützt Selbstreflexion und individualisierte Therapieplanung.

Dr. med. Verena Schick: „Nur wer offen über Beschwerden spricht, erhält passende Hilfe.“

Ganzheitliche Versorgung im Fokus

  • CED betrifft mehr als nur den Darm: körperliche, psychische und soziale Dimension.
  • Medizinische Betreuung muss auch subjektives Befinden einbeziehen.
Autor:
Stand:
22.05.2025
Quelle:
  1. AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG (2025): Pressemitteilung zum Welt-CED-Tag, 31. März 2025.
  2. Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. (2021): Broschüre für Erstbetroffene. www.dccv.de.
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