Die Phase-III-Studie hatte bisher 54 Patienten mit neu diagnostiziertem symptomatischem Vorhofflimmern (paroxysmales Vorhofflimmern, PAF) eingeschrieben, obwohl geplant war, insgesamt etwa 400 Patienten zu rekrutieren. Die Teilnehmer wurden randomisiert und erhielten entweder das inhalierbare Antiarrhythmikum Flecainid oder Placebo. Doch die Idee, Flecainid in einer inhalierten Form direkt in die Lunge zu bringen, konnte in der Realität der klinischen Prüfung nicht überzeugen.
Die Studie wurde gestoppt, weil das inhalierte Antiarrhythmikum Flecainid bei einer Zwischenanalyse nicht die gewünschte Wirksamkeit zeigte. Diese Schlussfolgerung wurde auf der Basis einer geblindeten Überprüfung der bisher vorliegenden Daten gezogen, wie im ClinicalTrials.gov-Eintrag zur Studie angegeben wurde.
Trotz des Rückschlags zeigt sich die Herstellerfirma InCarda entschlossen, nicht aufzugeben. Eine weitere Studie, die sogenannte INSTANT-Studie, befindet sich derzeit in Phase II und untersucht ebenfalls die Wirkung der inhalierten Therapie bei Patienten mit neu aufgetretenem PAF.









