Vor diesem Hintergrund organisiert die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. am 2. Juni 2026 den bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Versorgungssituation von Schmerzpatienten zu lenken und über moderne Therapieansätze zu informieren. Bundesweit beteiligen sich Kliniken, Praxen sowie weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens mit Informations- und Beratungsangeboten.
Krankenhausreform: Risiken für die Schmerzversorgung
Im Rahmen einer Online-Pressekonferenz anlässlich des Aktionstags stellen Experten zentrale Herausforderungen der Schmerzmedizin zur Diskussion. Ein Schwerpunkt liegt auf den möglichen Auswirkungen der aktuellen Krankenhausreform. Nach Einschätzung der Fachgesellschaft besteht die Gefahr, dass sich die ohnehin angespannte Versorgungssituation weiter verschlechtert.
Strukturelle Defizite entlang der Versorgungskette
Weitere Themen betreffen die Versorgung von Schmerzpatienten im Versorgungsalltag. Diskutiert werden unter anderem Herausforderungen in der Pflege sowie in der psychotherapeutischen und physiotherapeutischen Mitbehandlung. Damit wird die Komplexität chronischer Schmerzerkrankungen und die Notwendigkeit einer interdisziplinären Versorgung deutlich.
Multimodale Schmerztherapie im Fokus
Ein zentraler Ansatz in der Behandlung chronischer Schmerzen ist die multimodale Schmerztherapie. Sie kombiniert verschiedene Behandlungsverfahren und Fachdisziplinen und gilt als wichtiger Baustein für eine nachhaltige Versorgung. Auch aus Patientensicht wird ihre Bedeutung hervorgehoben.












