Golimumab
Golimumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der sich gegen das pro-inflammatorische Zytokin Tumornekrosefaktor alpha (TNFalpha) richtet und zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis oder Colitis ulcerosa eingesetzt wird.
Golimumab: Übersicht
Anwendung
Der monoklonale Anti-TNFα-Antikörper Golimumab (Simponi) wird bei unterschiedlichen chronisch-entzündlichen Erkrankungen angewendet.
Rheumatoide Arthritis (RA)
In Kombination mit Methotrexat (MTX) ist der monoklonale Antikörper Golimumab indiziert zur Behandlung von:
- mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen, wenn das Ansprechen auf eine Therapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD), einschließlich MTX, unzureichend gewesen ist.
- schweren, aktiven und progredienten rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen, die zuvor nicht mit MTX behandelt worden sind.
Es wurde gezeigt, dass Golimumab in Kombination mit MTX die in Röntgenaufnahmen bestimmte Progressionsrate von Gelenkschäden verringert und die körperliche Funktionsfähigkeit verbessert.
Psoriasis-Arthritis (PsA)
- Anwendung als Monotherapie oder in Kombination mit MTX zur Behandlung der aktiven und fortschreitenden Psoriasis-Arthritis bei Erwachsenen, wenn das Ansprechen auf eine vorhergehende Therapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD) unzureichend gewesen ist.
- Golimumab verringert nachweislich die Progressionsrate der peripheren Gelenkschäden, bestimmt anhand von Röntgenaufnahmen bei Patienten mit polyartikulären symmetrischen Subtypen der Erkrankung, und verbessert die körperliche Funktionsfähigkeit.
Axiale Spondyloarthritis (axSpA)
Ankylosierende Spondylitis (AS):
- Behandlung der schweren, aktiven ankylosierenden Spondylitis bei Erwachsenen, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben.
Nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis (nr-axSpA):
- Behandlung Erwachsener mit schwerer, aktiver nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis mit objektiven, durch erhöhtes C-reaktives Protein (CRP) und/oder Magnetresonanztomographie (MRT) nachgewiesenen Anzeichen einer Entzündung, die unzureichend auf eine Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSARs) angesprochen haben oder bei denen eine Unverträglichkeit gegenüber solchen Substanzen besteht.
Juvenile idiopathische Arthritis
Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis (pJIA):
- Kombination mit Methotrexat (MTX) zur Behandlung der polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis bei Kindern ab einem Alter von 2 Jahren, die auf eine vorhergehende Therapie mit MTX unzureichend angesprochen haben.
Colitis ulcerosa (CU)
- Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven Colitis ulcerosa bei erwachsenen Patienten, die auf eine konventionelle Therapie, einschließlich Kortikosteroide und 6-Mercaptopurin (6-MP) oder Azathioprin (AZA), unzureichend angesprochen haben oder die eine Unverträglichkeit oder Kontraindikation für solche Therapien haben.
Wirkmechanismus
Golimumab ist ein humaner monoklonaler IgG1/κ-Antikörper, was durch die Endung „umab“ gekennzeichnet wird. Der Antikörper bindet sowohl an die lösliche als auch an die membranständige Form des pro-inflammatorischen Zytokins Tumornekrosefaktor alpha (TNFα) und neutralisiert diese. Infolgedessen wird die Interaktion zwischen TNFα und seinen Rezeptoren unterbunden, wodurch TNFα-induzierte inflammatorische Signalwege inhibiert werden.
In vitro hemmt Golimumab beispielsweise die TNF-induzierte Freisetzung von Interleukin(IL)-6, IL-8 und Granulozyten-Makrophagen-koloniestimulierendem Faktor (GM-CSF) durch humane Endothelzellen.

Pharmakokinetik
Resorption
- Nach subkutaner Gabe einer Einzeldosis beträgt die mediane Zeit bis zum Erreichen der maximalen Serumkonzentration bei gesunden Probanden oder Patienten mit rheumatoider Arthritis zwei bis sechs Tage.
- Nach subkutaner Anwendung von 50 mg Golimumab wurde bei gesunden Probanden eine mittlere maximale Serumkonzentration von 3,1 ± 1,4 µg/ml erreicht.
- Nach einer subkutanen Einzeldosis von 100 mg war die Resorption aus Oberarm, Bauch und Oberschenkel vergleichbar.
- Die absolute Bioverfügbarkeit nach subkutaner Gabe beträgt im Mittel 51 %.
- Da Golimumab nach subkutaner Anwendung annähernd dosisproportional aufgenommen wird, ist für Dosen von 50 mg und 200 mg eine vergleichbare absolute Bioverfügbarkeit zu erwarten.
Verteilung
- Nach intravenöser Einzeldosis beträgt das mittlere Verteilungsvolumen 115 ± 19 ml/kg.
- Die Pharmakokinetik von Golimumab ist annähernd dosisproportional. Dies wurde bei Patienten mit rheumatoider Arthritis nach intravenöser Gabe im Dosisbereich von 0,1 bis 10,0 mg/kg beobachtet.
- Nach subkutaner Einzeldosis zeigte sich bei gesunden Probanden ebenfalls eine annähernd dosisproportionale Pharmakokinetik im Bereich von 50 mg bis 400 mg.
Metabolismus
- Ein spezifischer Metabolismusweg für Golimumab ist nicht bekannt.
- Als monoklonaler Antikörper ist Golimumab nicht primär über klassische niedermolekulare Arzneistoffwege wie Cytochrom-P450-Enzyme charakterisiert.
Elimination
- Die systemische Clearance von Golimumab beträgt 6,9 ± 2,0 ml/Tag/kg.
- Die terminale Halbwertszeit liegt bei gesunden Probanden bei etwa zwölf ± drei Tagen.
- Patienten mit Antikörpern gegen Golimumab wiesen im Allgemeinen niedrigere Serum-Talspiegel im Steady State auf.
- Mit zunehmendem Körpergewicht zeigte sich eine Tendenz zu einer höheren apparenten Clearance von Golimumab.
Dosierung
Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, ankylosierende Spondylitis und nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis
- Standarddosierung: Golimumab 50 mg wird einmal monatlich angewendet, jeweils am selben Tag des Monats.
- Kombinationstherapie: Bei rheumatoider Arthritis wird Golimumab in Kombination mit Methotrexat angewendet.
- Ein klinisches Ansprechen wird üblicherweise innerhalb von 12 bis 14 Behandlungswochen erreicht, entsprechend nach drei bis vier Dosen.
- Wenn innerhalb dieses Zeitraums kein therapeutischer Nutzen nachweisbar ist, soll die Fortsetzung der Behandlung überprüft werden.
Patienten mit einem Körpergewicht über 100 kg
- Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis, ankylosierender Spondylitis oder nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis und einem Körpergewicht über 100 kg kann eine Dosiserhöhung erwogen werden, wenn nach drei bis vier Dosen kein ausreichendes klinisches Ansprechen erreicht wird.
- In diesem Fall kann die Dosis auf Golimumab 100 mg einmal monatlich erhöht werden.
- Bei der Entscheidung ist das erhöhte Risiko bestimmter schwerwiegender Nebenwirkungen unter 100 mg im Vergleich zu 50 mg zu berücksichtigen.
- Wenn nach weiteren drei bis vier Dosen zu je 100 mg kein therapeutischer Nutzen nachweisbar ist, soll die Fortsetzung der Behandlung erneut überprüft werden.
Colitis ulcerosa
Patienten mit einem Körpergewicht unter 80 kg
- Initialdosis: Zu Beginn werden 200 mg Golimumab angewendet.
- Woche 2: Anschließend werden 100 mg Golimumab angewendet.
- Bei ausreichendem Ansprechen: In Woche 6 werden 50 mg Golimumab angewendet. Danach erfolgt die Erhaltungstherapie mit 50 mg alle 4 Wochen.
- Bei unzureichendem Ansprechen: Patienten können von 100 mg Golimumab in Woche 6 und einer anschließenden Erhaltungstherapie mit 100 mg alle 4 Wochen profitieren.
Patienten mit einem Körpergewicht ab 80 kg
- Initialdosis: Zu Beginn werden 200 mg Golimumab angewendet.
- Woche 2: Anschließend werden 100 mg Golimumab angewendet.
- Erhaltungstherapie: Danach wird Golimumab 100 mg alle 4 Wochen angewendet.
Kortikosteroide bei Colitis ulcerosa
- Während der Erhaltungstherapie können Kortikosteroide entsprechend den klinischen Leitlinien ausgeschlichen werden.
Beurteilung des Ansprechens bei Colitis ulcerosa
- Ein klinisches Ansprechen wird üblicherweise innerhalb von 12 bis 14 Behandlungswochen erreicht, entsprechend nach vier Dosen.
- Wenn innerhalb dieses Zeitraums kein therapeutischer Nutzen nachweisbar ist, soll die Fortsetzung der Behandlung überprüft werden.
Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis
- Kinder mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg: Golimumab 50 mg wird einmal monatlich angewendet, jeweils am selben Tag des Monats.
- Kinder mit einem Körpergewicht unter 40 kg: Für diese Patientengruppe steht bei polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis ein Fertigpen mit 45 mg/0,45 ml zur Verfügung.
- Ein klinisches Ansprechen wird üblicherweise innerhalb von 12 bis 14 Behandlungswochen erreicht, entsprechend nach drei bis vier Dosen.
- Wenn innerhalb dieses Zeitraums kein therapeutischer Nutzen nachweisbar ist, soll die Fortsetzung der Behandlung überprüft werden.
Nebenwirkungen
Zu den häufigen bzw. sehr häufigen Nebenwirkungen, die während einer Therapie mit Golimumab auftreten können, zählen:
- Infektionen der Atemwege, einschließlich Bronchitis und Sinusitis sowie Abszesse
- Bakterielle und virale Infektionen
- Leukopenie und Anämie
- Allergische Reaktionen
- Depression und Schlaflosigkeit
- Schwindel, Kopfschmerzen und Parästhesien
- Hypertonie
- Asthma und damit verbundene Symptome wie Giemen und bronchiale Hyperreaktivität
- Dyspepsie, gastrointestinale und abdominale Schmerzen, Stomatitis und entzündliche Magen- und Darmerkrankungen
- Erhöhte AST- und ALT-Werte
- Juckreiz, Hautausschlag, Alopezie und Dermatitis
- Knochenbrüche
- Fieber, Asthenie sowie Reaktionen an der Injektionsstelle
Weitere Nebenwirkungen, die potenziell unter Golimumab auftreten können, umfassen:
- Sepsis, einschließlich septischer Schock
- Pyelonephritis
- Neubildungen wie Hautkrebs und Plattenepithelkarzinome
- Thrombozytopenie und Panzytopenie
- Schilddrüsenerkrankungen wie Hypothyreose und Hyperthyreose
- Erhöhte Blutglukose und Lipide
- Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen und Konjunktivitis
- Thrombosen
- Interstitielle Lungenerkrankung
- Obstipation und gastroösophageale Refluxerkrankung
- Cholelithiasis und Lebererkrankungen
- Bullöse Hautreaktionen, Psoriasis und Urtikaria
- Brusterkrankungen und Menstruationsstörungen
Wechselwirkungen
- Wechselwirkungsstudien: Es wurden keine spezifischen Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen mit Golimumab durchgeführt.
- Andere biologische Arzneimittel: Die gleichzeitige Anwendung von Golimumab mit anderen biologischen Arzneimitteln zur Behandlung derselben Erkrankungen wird nicht empfohlen. Dies gilt insbesondere für Anakinra und Abatacept.
- Lebendimpfstoffe: Lebendimpfstoffe sollen während der Behandlung mit Golimumab nicht gleichzeitig angewendet werden, da ein Risiko für klinische Infektionen bestehen kann.
- Infektiöse therapeutische Agenzien: Infektiöse therapeutische Agenzien sollen nicht gleichzeitig mit Golimumab angewendet werden.
- Methotrexat: Die begleitende Anwendung von Methotrexat bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder ankylosierender Spondylitis führt zu höheren Serum-Talspiegeln von Golimumab im Steady State. Eine Dosisanpassung von Golimumab oder Methotrexat ist nach den verfügbaren Daten jedoch nicht erforderlich.
Kontraindikationen
Golilumab darf nicht angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
- Aktiver Tuberkulose oder anderen schweren Infektionen wie einer Sepsis und opportunistischen Infektionen
- Mittelschwerer oder schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse III/IV)
Schwangerschaft
Durch die Hemmung von Tumornekrosefaktor-alpha kann eine Anwendung von Golimumab während der Schwangerschaft die normale Immunantwort des Neugeborenen beeinflussen. Tierexperimentelle Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Effekte auf Schwangerschaft, embryonale oder fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung. Die klinische Erfahrung zur Anwendung in der Schwangerschaft ist jedoch begrenzt. Golimumab soll während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
Golimumab kann die Plazenta passieren. Nach intrauteriner Exposition gegenüber einem TNF-blockierenden monoklonalen Antikörper wurde der Antikörper bei Säuglingen behandelter Frauen noch bis zu sechs Monate nach der Geburt im Serum nachgewiesen. Dadurch kann bei diesen Säuglingen ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehen. Lebendimpfstoffe werden bei Säuglingen, die während der Schwangerschaft Golimumab ausgesetzt waren, für sechs Monate nach der letzten Golimumab-Injektion der Mutter in der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Golimumab in die menschliche Muttermilch übergeht oder nach oraler Aufnahme beim Säugling systemisch resorbiert wird. Bei Affen wurde ein Übergang von Golimumab in die Muttermilch gezeigt. Da humane Immunglobuline in die Muttermilch ausgeschieden werden, dürfen Frauen während der Behandlung mit Golimumab und für mindestens sechs Monate nach der letzten Anwendung nicht stillen.
Verkehrstüchtigkeit
Golimumab hat einen geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Nach der Anwendung kann Schwindel auftreten.
Anwendungshinweise
- Rückverfolgbarkeit: Zur besseren Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel sollen Bezeichnung und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
- Infektionen: Patienten sollen vor, während und nach der Behandlung engmaschig auf Infektionen, einschließlich Tuberkulose, überwacht werden. Da Golimumab bis zu fünf Monate im Körper verbleiben kann, ist die Überwachung entsprechend fortzusetzen.
- Schwere Infektionen und Sepsis: Bei Auftreten einer schweren Infektion oder Sepsis ist Golimumab abzusetzen. Es soll eine geeignete antiinfektive Therapie eingeleitet werden, bis die Infektion kontrolliert ist.
- Akute und chronische Infektionen: Golimumab darf bei klinisch relevanten akuten Infektionen nicht angewendet werden. Bei chronischen oder wiederkehrenden Infektionen in der Vorgeschichte ist besondere Vorsicht erforderlich.
- Opportunistische Infektionen: Unter Golimumab wurden bakterielle, mykobakterielle, invasive Pilzinfektionen und opportunistische Infektionen berichtet, teilweise mit tödlichem Verlauf. Das Risiko kann durch Begleittherapien mit Immunsuppressiva zusätzlich erhöht sein.
- Endemische Mykosen: Bei Patienten, die in Gebieten mit endemischen systemischen Mykosen gelebt haben oder dorthin gereist sind, soll das Nutzen-Risiko-Verhältnis vor Therapiebeginn sorgfältig geprüft werden. Bei schwerer systemischer Erkrankung ist eine invasive Pilzinfektion differenzialdiagnostisch zu berücksichtigen.
- Tuberkulose-Screening: Vor Beginn der Behandlung müssen alle Patienten auf aktive und latente Tuberkulose untersucht werden. Dazu gehören eine sorgfältige Anamnese, geeignete Testverfahren und eine Thoraxröntgenaufnahme entsprechend den lokalen Empfehlungen.
- Aktive Tuberkulose: Bei diagnostizierter aktiver Tuberkulose darf keine Behandlung mit Golimumab begonnen werden.
- Latente Tuberkulose: Wird eine latente Tuberkulose festgestellt, muss vor Therapiebeginn eine geeignete antituberkulöse Behandlung eingeleitet werden. Bei hohem Tuberkuloserisiko kann eine solche Behandlung auch trotz negativem Test erwogen werden.
- Tuberkulose unter Therapie: Auch bei negativem Screening oder nach Behandlung einer latenten Tuberkulose kann unter Golimumab eine aktive Tuberkulose auftreten. Patienten sollen über mögliche Symptome wie anhaltenden Husten, Gewichtsverlust, Auszehrung oder leichtes Fieber informiert werden.
- Hepatitis-B-Reaktivierung: Bei chronischen Hepatitis-B-Trägern wurden unter TNF-Blockern, einschließlich Golimumab, Reaktivierungen berichtet, teilweise mit tödlichem Verlauf. Vor Therapiebeginn soll auf eine Hepatitis-B-Virusinfektion getestet werden.
- Hepatitis-B-Träger: Patienten mit nachgewiesener Hepatitis-B-Infektion sollen durch einen erfahrenen Arzt mitbeurteilt werden. Während der Behandlung und mehrere Monate danach ist eine engmaschige Überwachung auf Zeichen einer aktiven Hepatitis-B-Infektion erforderlich.
- Vorgehen bei Hepatitis-B-Reaktivierung: Bei Reaktivierung einer Hepatitis-B-Infektion ist Golimumab abzusetzen und eine wirksame antivirale Behandlung mit geeigneter unterstützender Therapie einzuleiten.
- Maligne Erkrankungen: Ein mögliches Risiko für Lymphome, Leukämien oder andere Malignome unter TNF-Blockern kann nicht ausgeschlossen werden. Bei malignen Erkrankungen in der Vorgeschichte oder bei neu auftretender maligner Erkrankung ist besondere Vorsicht geboten.
- Malignome bei Kindern und Jugendlichen: Nach Markteinführung wurden bei mit TNF-Blockern behandelten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen maligne Erkrankungen, teils mit tödlichem Verlauf, berichtet. Ein Risiko kann nicht ausgeschlossen werden.
- Lymphome und Leukämien: Unter TNF-Blockern wurden Lymphome und Leukämien berichtet. Die Risikobewertung wird dadurch erschwert, dass Patienten mit langjähriger, hochaktiver entzündlicher rheumatoider Arthritis bereits ein erhöhtes Grundrisiko aufweisen.
- Hepatosplenales T-Zell-Lymphom: Für TNF-Blocker wurden seltene, meist tödlich verlaufende Fälle eines hepatosplenalen T-Zell-Lymphoms beschrieben, vor allem bei männlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit entzündlicher Darmerkrankung unter gleichzeitiger Behandlung mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin. Das potenzielle Risiko einer solchen Kombination ist sorgfältig abzuwägen.
- Kolondysplasie und Kolonkarzinom: Bei Patienten mit Colitis ulcerosa und erhöhtem Risiko für Dysplasien oder Kolonkarzinom sollen vor und während der Behandlung regelmäßige Kontrollen nach lokalen Empfehlungen erfolgen. Bei neu diagnostizierter Dysplasie sind Nutzen und Risiko der Fortführung von Golimumab individuell zu prüfen.
- COPD und starkes Rauchen: Bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung sowie bei Patienten mit erhöhtem Malignomrisiko infolge starken Rauchens ist bei Anwendung von TNF-Blockern Vorsicht geboten.
- Hautkrebs: Unter TNF-Blockern, einschließlich Golimumab, wurden Melanome und Merkelzell-Karzinome berichtet. Regelmäßige Hautuntersuchungen werden insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren für Hautkrebs empfohlen.
- Herzinsuffizienz: Unter TNF-Blockern wurden neu auftretende oder sich verschlechternde Fälle einer dekompensierten Herzinsuffizienz berichtet, teilweise mit tödlichem Verlauf. Bei leichter Herzinsuffizienz ist Golimumab mit Vorsicht anzuwenden und der Patient engmaschig zu überwachen.
- Verschlechterung einer Herzinsuffizienz: Treten neue Symptome einer Herzinsuffizienz auf oder verschlechtern sich bestehende Symptome, muss Golimumab abgesetzt werden.
- Demyelinisierende Erkrankungen: TNF-Blocker wurden mit Erstmanifestationen oder Verschlechterungen demyelinisierender Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems, einschließlich Multipler Sklerose, in Verbindung gebracht. Bei entsprechender Vorgeschichte oder neu aufgetretener demyelinisierender Erkrankung ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig abzuwägen.
- Neurologische Ereignisse: Entwickelt sich unter Golimumab eine demyelinisierende Erkrankung, soll ein Absetzen der Therapie erwogen werden.
- Chirurgische Eingriffe: Bei geplanten Operationen ist die lange Halbwertszeit von Golimumab zu berücksichtigen. Ist während der Therapie ein chirurgischer Eingriff erforderlich, sollen Patienten engmaschig auf Infektionen überwacht werden.
- Immunsuppression: Golimumab kann als TNF-Blocker körpereigene Abwehrmechanismen gegen Infektionen und maligne Erkrankungen beeinträchtigen.
- Autoimmunprozesse: Durch die TNF-alpha-Blockade kann ein Autoimmunprozess ausgelöst werden. Bei Symptomen eines Lupus-ähnlichen Syndroms und positivem Nachweis von Antikörpern gegen doppelsträngige DNA ist Golimumab abzusetzen.
- Hämatologische Reaktionen: Unter TNF-Blockern wurden Panzytopenie, Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose, aplastische Anämie und Thrombozytopenie berichtet. Bei anhaltendem Fieber, Blutergüssen, Blutungen oder Blässe soll umgehend eine ärztliche Abklärung erfolgen.
- Schwere Blutbildveränderungen: Bei bestätigten relevanten hämatologischen Auffälligkeiten soll ein Abbruch der Behandlung mit Golimumab erfolgen.
- Kombination mit Anakinra: Golimumab soll nicht zusammen mit Anakinra angewendet werden, da unter der Kombination von Anakinra mit einem TNF-Blocker schwere Infektionen und Neutropenie ohne zusätzlichen klinischen Nutzen beobachtet wurden.
- Kombination mit Abatacept: Golimumab soll nicht zusammen mit Abatacept angewendet werden, da die Kombination mit TNF-Antagonisten mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden war und keinen zusätzlichen klinischen Nutzen zeigte.
- Kombination mit anderen Biologika: Von der gleichzeitigen Anwendung mit anderen biologischen Arzneimitteln zur Behandlung derselben Erkrankungen wird abgeraten, da ein erhöhtes Risiko für Infektionen und weitere pharmakologische Interaktionen möglich ist.
- Wechsel zwischen biologischen DMARDs: Beim Wechsel von einem biologischen DMARD auf ein anderes ist Vorsicht erforderlich. Eine überlappende biologische Aktivität kann das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere Infektionen, erhöhen.
- Impfungen: Während der Behandlung mit Golimumab können Impfungen erfolgen, Lebendimpfstoffe sind jedoch ausgenommen.
- Lebendimpfstoffe: Lebendimpfstoffe können unter TNF-Blockade klinische Infektionen, einschließlich disseminierter Infektionen, verursachen und sollen während der Behandlung mit Golimumab nicht angewendet werden.
- Infektiöse therapeutische Agenzien: Infektiöse therapeutische Agenzien wie attenuierte Bakterien, beispielsweise BCG-Instillationen, sollen nicht gleichzeitig mit Golimumab angewendet werden, da klinische und disseminierte Infektionen auftreten können.
- Überempfindlichkeitsreaktionen: Nach Anwendung von Golimumab wurden schwerwiegende systemische Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich anaphylaktischer Reaktionen berichtet. Bei anaphylaktischer oder anderer schwerer Überempfindlichkeitsreaktion ist Golimumab sofort abzusetzen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
- Ältere Patienten: Bei Patienten ab 65 Jahren ist besondere Vorsicht geboten, insbesondere im Hinblick auf Infektionen.
- Nieren- und Leberfunktionsstörung: Für Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung liegen keine spezifischen Studien vor. Bei eingeschränkter Leberfunktion ist Vorsicht erforderlich.
- Kinder und Jugendliche: Bei Kindern und Jugendlichen sollen vor Beginn der Behandlung nach Möglichkeit alle Impfungen entsprechend den aktuellen Impfempfehlungen durchgeführt oder aufgefrischt werden.
Alternativen
Die Therapiealternativen richten sich nach dem jeweiligen Indikationsgebiet und sind darüber hinaus abhängig von patientenindividuellen Faktoren wie dem Alter der Patienten, Komorbiditäten oder dem Schweregrad der Erkrankung.
Rheumatoide Arthritis (RA)
Glukokortikoide (niedrig dosiert) sowie DMARDs:
- konventionelle, synthetische DMARDs (conventional synthetic, csDMARDs):
o Methotrexat (MTX) als Mittel der Wahl
o Leflunomid
o Sulfasalazin
o Hydroxychloroquin - gezielt wirkende, synthetische DMARDs (targeted synthetic, tsDMARDs):
o JAK-Inhibitoren wie Tofacitinib oder Baricitinib - biologische DMARDs (biological, bDMARDs): Rekombinant hergestellte Biologicals wie z.B.:
o Andere TNF-Inhibitoren wie Etanercept, Infliximab, Adalimumab
o Anti-IL6-Rezeptor-Antikörper wie Tocilizumab oder Sarilumab
o Anti-CD20-Antikörper wie Rituximab
o Anti-IL1-Rezeptor-Antagonisten wie Anakinra
o CTLA-4-IgG-Fusionsproteine wie Abatacept
Psoriasis-Arthritis (PsA) und axiale Spondyloarthritis (axSpA)
- Einige der Wirkstoffe (vor allem DMARDs), die zur systemischen Therapie bei RA angewendet werden, sind auch bei PsA und axSpA indiziert.
- Zusätzlich können zur symptomatischen Behandlung von Gelenkbeschwerden NSAR wie Ibuprofen eingesetzt werden.
- Eine patientenindividuelle Bewegungstherapie kann ebenfalls hilfreich sein.
Colitis ulcerosa (CU)
- Glukokortikoide
- 5-Aminosalicylate (5-ASA) wie Sulfasalazin und Mesalazin
- Immunsuppressiva wie Calcineurin-Inhibitoren (Ciclosporin A, Tacrolimus), Azathioprin und 6-Mercaptopurin
- Ustekinumab (Anti-IL-12/23-Antikörper)
- Vedolizumab (Anti-α4β7-Integrin-Antikörper)
- JAK-Inhibitoren wie Tofacitinib
- Andere TNF-Inhibitoren wie Infliximab und Adalimumab
Weitere Informationen können der jeweiligen Fachinformation entnommen werden.
Wirkstoff-Informationen
- Freissmuth et al. (2020): Pharmakologie und Toxikologie. Springer.
- Scholz et al. (2005): Taschenbuch der Arzneibehandlung. Springer.
- Fachinformationen des Golimumab-Herstellers Johnson&Johnson (Simponi 50 mg Injektionslösung im Fertigpen)
- EMA: Fachinformation Golimumab
- Freissmuth et al., Pharmakologie und Toxikologie, 2020, Springer
- Mutschler et al., Mutschler Arzneimittelwirkungen, 2019, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart
- AWMF: Kurzfassung zur S3-Leitlinie Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen (2019)
- AWMF: Kurzfassung der S2e-Leitlinie Therapie der rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten
- AWMF: S3-Leitlinie Colitis ulcerosa (2021)
Abbildung: Anika Mifka adapted from „TNF Pathway”, by BioRender.com
Hinweis: Bei der Recherche, Strukturierung oder Erstellung dieses Beitrags können KI-gestützte Werkzeuge unterstützend eingesetzt worden sein. Die fachliche Verantwortung, Quellenprüfung und redaktionelle Freigabe erfolgen durch Autor:innen und Redaktion.
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GOBIVAZ 50 mg Injektionslösung in einem Fertigpen
Advanz Pharma - Specialty Medicine Deutschland GmbH
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GOBIVAZ 50 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Advanz Pharma - Specialty Medicine Deutschland GmbH
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Gobivaz 50 mg kohlpharma Injektionslösung in einem Fertigpen
kohlpharma GmbH
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Gobivaz 50 mg kohlpharma Injektionslösung in einer Fertigspritze
kohlpharma GmbH
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Gobivaz 50 mg Orifarm Injektionslösung in einem Fertigpen
Orifarm GmbH
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Gobivaz 50 mg Orifarm Injektionslösung in einer Fertigspritze
Orifarm GmbH
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GOBIVAZ 100 mg Injektionslösung in einem Fertigpen
Advanz Pharma - Specialty Medicine Deutschland GmbH
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GOBIVAZ 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Advanz Pharma - Specialty Medicine Deutschland GmbH
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Gobivaz 100 mg kohlpharma Injektionslösung in einem Fertigpen
kohlpharma GmbH
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Gobivaz 100 mg kohlpharma Injektionslösung in einer Fertigspritze
kohlpharma GmbH
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Gobivaz 100 mg Orifarm Injektionslösung in einem Fertigpen
Orifarm GmbH
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Gobivaz 100 mg Orifarm Injektionslösung in einer Fertigspritze
Orifarm GmbH
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Gotenfia® 50 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
STADAPHARM GmbH
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Gotenfia® 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
STADAPHARM GmbH
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Simponi 45 mg/0,45 ml Abacus Injektionslösung im vorgefülltem Injektor
Abacus Medicine A/S
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Simponi® 45 mg/0,45 ml Injektionslösung im Fertigpen
Janssen-Cilag GmbH
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Simponi® 45 mg/0,45 ml Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Janssen-Cilag GmbH
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Simponi 50 mg Aaston Injektionslösung in einer Fertigspritze
Aaston Healthcare GmbH
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Simponi 50 mg Abacus Injektionslösung in einer Fertigspritze
Abacus Medicine A/S
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Simponi 50 mg Abacus Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Abacus Medicine A/S
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Simponi 50 mg ACA Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
A.C.A. Müller ADAG Pharma AG
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Simponi 50 mg Adequapharm Injektionslösung in einer Fertigspritze
Adequapharm GmbH
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Simponi 50 mg BB Farma Injektionslösung in einer Fertigspritze
BB Farma S.R.L.
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Simponi 50 mg BB Farma Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
BB Farma S.R.L.
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Simponi 50 mg Canoma Injektionslösung in einer Fertigspritze
Canoma Pharma GmbH
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Simponi 50 mg Canoma Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Canoma Pharma GmbH
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Simponi 50 mg CC-Pharma Injektionslösung in einer Fertigspritze
CC Pharma GmbH
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Simponi 50 mg CC-Pharma Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
CC Pharma GmbH
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Simponi 50 mg Eurim Injektionslösung in einer Fertigspritze
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Simponi 50 mg Eurim Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH
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Simponi 50 mg European Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
European Pharma B.V.
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Simponi 50 mg Fd Pharma Injektionslösung in einer Fertigspritze
FD Pharma GmbH
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Simponi 50 mg Fd Pharma Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
FD Pharma GmbH
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Simponi 50 mg Haemato Pharm Injektionslösung in einer Fertigspritze
HAEMATO PHARM GmbH
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Simponi 50 mg Haemato Pharm Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
HAEMATO PHARM GmbH
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Simponi 50 mg Injektionslösung im Fertigpen
Janssen-Cilag GmbH
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Simponi® 50 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Janssen-Cilag GmbH
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Simponi® 50 mg Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Janssen-Cilag GmbH
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Simponi 50 mg kohlpharma Injektionslösung im Fertigpen
kohlpharma GmbH
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Simponi 50 mg kohlpharma Injektionslösung in einer Fertigspritze
kohlpharma GmbH
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Simponi 50 mg kohlpharma Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
kohlpharma GmbH
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Simponi 50 mg Medicopharm Injektionslösung in einer Fertigspritze
Medicopharm AG
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Simponi 50 mg Medicopharm Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Medicopharm AG
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Simponi 50 mg Orifarm Injektionslösung in einer Fertigspritze
Orifarm GmbH
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Simponi 50 mg Orifarm Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Orifarm GmbH
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Simponi 50 mg Originalis Injektionslösung im Fertigpen
Originalis B.V.
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Simponi 50 mg Originalis Injektionslösung in einer Fertigspritze
Originalis B.V.
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Simponi 50 mg Paranova Injektionslösung in einer Fertigspritze
Paranova Pack A/S
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Simponi 50 mg Paranova Injektionslösung in vorgefülltem Injektor
Paranova Pack A/S
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Simponi 100 mg Abacus Injektionslösung in einer Fertigspritze
Abacus Medicine A/S










