Kompakt: Antikörper als Therapeutika bei bipolarer Störung

Bekannte Verbindungen zwischen Neuroinflammation und bipolarer Störung könnten in der personalisierten Präzisionsmedizin durch anti-inflammatorische monoklonale Antikörper neue Therapieansätze bieten. Hier alles auf einen Blick.

Antikörper als Therapeutika bei bipolarer Störung

Studienziel

Datenquelle

  • Narratives Review zur Rolle von Neuroinflammation bei bipolarer Störung und die Wirksamkeit monoklonaler Antikörper

Ergebnisse

  • Zusammenhang zwischen erhöhten inflammatorischen Zytokinen und bipolarer Störung festgestellt
  • Monoklonale Antikörper wie Infliximab, Tocilizumab und Canakinumab könnten potenziell zur Behandlung eingesetzt werden
  • Infliximab (Target TNF-α) vielversprechend als adjuvante Therapie bei BD mit erhöhten TNF-α-Werten
  • Tocilizumab (Target IL-6) und Canakinumab (Target IL-1β) verbesserten psychische Symptome ohne psychiatrische Nebenwirkungen

Fazit

  • Studie unterstützt die Immun-Inflammations-Hypothese bei bipolarer Störung
  • Personalisierte, zielgerichtete Therapie mit monoklonalen Antikörpern könnte effektiv sein

Hier geht's zum Langtext Antikörper als Therapeutika bei bipolarer Störung

Autor:
Stand:
26.02.2024
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