Kompakt: „Softdrink-Steuer“ in Deutschland hätte positive Effekte auf Gesundheit und Wirtschaft

In einigen Ländern existiert bereits eine \"Softdrink-Steuer\", in Deutschland gibt es sie (noch) nicht. Eine neue Modellierungsstudie deutet darauf hin, dass eine solche Steuer in Deutschland sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich positive Effekte erzielen würde.

„Softdrink-Steuer“ in Deutschland hätte positive Effekte auf Gesundheit und Wirtschaft

Studienziel

  • Untersuchung der Auswirkungen einer "Softdrink-Steuer" auf Gesundheit und Wirtschaft in Deutschland

Studiendesign

  • Modellierungsstudie mit drei Szenarien: 20%ige Wertsteuer auf Softdrinks, erweiterte 20%ige Wertsteuer auf Softdrinks und Fruchtsäfte, gestaffelte Steuer basierend auf Zuckergehalt
  • Analyse von Daten einer synthetischen deutschen Bevölkerung im Alter von 30-90 Jahren über 20 Jahre

Hauptergebnisse

  • Reduktion des Zuckerkonsums durch Steuer: 1 g pro Tag bei 20%iger Wertsteuer, 5,91 g bei erweiterter Wertsteuer, 2,34 g bei gestaffelter Steuer
  • Gesundheitliche Vorteile: Prävention von Typ-2-Diabetes, koronarer Herzkrankheit, Schlaganfällen und Adipositas
  • Wirtschaftliche Vorteile: Einsparungen von 9,6 bis 16 Milliarden Euro über 20 Jahre

Fazit

  • Einführung einer "Softdrink-Steuer" in Deutschland könnte positive Effekte auf Gesundheit und Wirtschaft haben, beeinflusst sowohl Konsum- als auch Produktionsverhalten

Hier geht's zum Langtext „Softdrink-Steuer“ in Deutschland hätte positive Effekte auf Gesundheit und Wirtschaft

Autor:
Stand:
09.01.2024
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