Indikationen
- Akute, unkomplizierte Harnwegsinfekte bei Frauen und jungen Mädchen (p.o.)
- Infektionsprophylaxe vor med. Eingriffen
- Verschiedene Infektionen (i.v.)
Wirkmechanismus
- Hemmung der Mureinbiosynthese durch Blockade der Phosphoenolpyruvat-Transferase
- Dadurch Hemmung der Zellwandsynthese
Nebenwirkungen
- Vulvovaginitis
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Diarrhoe, Nausea
- Dyspepsie
- Asthenie
Wechselwirkungen
- Metoclopramid u.a. AM, die die gastrointestinale Motilität erhöhen: niedrigere Serumkonzentration von Fosfomycin, Einnahmeabstand 2-3 Stunden
- Vitamin-K-Antagonisten: erhöhte Aktivität der Vitamin-K-Agonisten
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Fosfomycin
- Hereditärer Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption, Saccharose-Isomaltase-Mangel
- Starke Einschränkung der Nierenfunktion
- Kindern unter 12 Jahren
Hinweise
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen möglich
- Clostridioides difficile-assoziierte Kolitis und pseudomembranöse Kolitis möglich
- Einnahme auf nüchternen Magen oder 2–3 Stunden nach dem Essen










