mTOR-Inhibitoren Kompakt

mTOR-Inhibitoren sind selektive Hemmstoffe der Serin-/Threonin-Kinase mTOR, die in der Krebsbehandlung sowie als Immunsuppressiva eingesetzt werden. Hier das Wichtigste in Kürze.

mTOR-Inhibitoren

Anwendung

  • Tumortherapie
  • Immunsuppression (Prophylaxe einer Transplantatabstoßung nach allogener Organtransplantation)

Wirkmechanismus

  • mTOR-Inhibitoren binden an zytoplastmatisches FKBP-12-Protein
  • Der daraus resultierende mTOR-Inhibitor-FKBP-12-Komplex hemmt die Aktivität des mTOR-Komplex-1 (mTORC1)
  • Die Inhibierung hat Einfluss auf die Zellzyklusregulation, Angiogenese und Glykolyse
  • Der immunsuppressive Effekt kommt durch Hemmung der IL-2-abhängigen Proliferation von T-Zellen zustande

Nebenwirkungen

  • Opportunistische Infektionen
  • Blutbildveränderungen
  • Stomatitis
  • Wundheilungsstörungen
  • Störungen des Lipidstoffwechsels

Wechselwirkungen

  • Induktoren sowie Inhibitoren von CYP3A4 können die Plasmaspiegel der mTOR-Inhibitoren beeinflussen

Kontraindikationen

  • Überempflindlichkeit gegen den jeweiligen Wirkstoff
  • Schwangerschaft & Stillzeit

Wirkstoffe

Hier geht's zum Langtext mTOR-Inhibitoren

Autor:
Stand:
29.11.2023
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