Anwendung
- Tumortherapie
- Immunsuppression (Prophylaxe einer Transplantatabstoßung nach allogener Organtransplantation)
Wirkmechanismus
- mTOR-Inhibitoren binden an zytoplastmatisches FKBP-12-Protein
- Der daraus resultierende mTOR-Inhibitor-FKBP-12-Komplex hemmt die Aktivität des mTOR-Komplex-1 (mTORC1)
- Die Inhibierung hat Einfluss auf die Zellzyklusregulation, Angiogenese und Glykolyse
- Der immunsuppressive Effekt kommt durch Hemmung der IL-2-abhängigen Proliferation von T-Zellen zustande
Nebenwirkungen
- Opportunistische Infektionen
- Blutbildveränderungen
- Stomatitis
- Wundheilungsstörungen
- Störungen des Lipidstoffwechsels
Wechselwirkungen
- Induktoren sowie Inhibitoren von CYP3A4 können die Plasmaspiegel der mTOR-Inhibitoren beeinflussen
Kontraindikationen
- Überempflindlichkeit gegen den jeweiligen Wirkstoff
- Schwangerschaft & Stillzeit
Wirkstoffe
- Everolimus
- Sirolimus (Rapamycin)
- Temsirolimus









