Die beiden Anträge zielen darauf ab, eine Zulassung für exa-cel für die Behandlung von Patienten mit Sichelzellkrankheit und transfusionsabhängiger Beta-Thalassämie zu erreichen. CRISPR (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) ist ein Molekularbiologisches Verfahren, bei dem ein DNA-Strang an einer vorgegebenen Stelle durchgeschnitten wird, um ihn dort gezielt zu verändern. Die CRISPR-basierte exa-cel-Therapie verspricht eine mögliche kurative Behandlung, indem sie die Gene der Patienten modifiziert, um höhere Mengen an Fetalhämoglobin zu produzieren.
Klinische Studienergebnisse
Die positiven Ergebnisse aus zwei Phase-III-Studien, CLIMB-111 und CLIMB-121, trugen zur Unterstützung der Anträge bei. In der CLIMB-111-Studie erreichten 24 von 27 bewertbaren Patienten eine Transfusionsunabhängigkeit von mindestens 12 aufeinanderfolgenden Monaten. Interimsdaten aus der CLIMB-121-Studie zeigten, dass 16 Patienten für mindestens 12 aufeinanderfolgende Monate frei von vaso-okklusiven Krisen (VOCs) waren.
Das Sicherheitsprofil von exa-cel stimmte mit dem der Standardtherapie mit myeloablativer Konditionierung mit Busulfan und autologer hämatopoetischer Stammzelltransplantation bei Patienten mit Sichelzellkrankheit überein.
Genehmigungsprozess und weitere Schritte
Die FDA hat für die beiden Anträge unterschiedliche Überprüfungszeiträume festgelegt, wobei die Entscheidung über die Anwendung bei Sichelzellkrankheit bis zum 8. Dezember 2023 und für die transfusionsabhängige Beta-Thalassämie bis zum 30. März 2024 erwartet wird.
Von der Europäischen Arzneimittelagentur wurden die Anträge für exa-cel bereits validiert.










