Indikationen
- Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störungen (ADHS) bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen
- Behandlung von Narkolepsie
Wirkmechanismus
- Hemmung der Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin in präsynaptische Neuronen
- Steigerung der Konzentration dieser Neurotransmitter im synaptischen Spalt
- Verbesserung der Aufmerksamkeit und Verringerung der Hyperaktivität bei ADHS-Patienten
Dosierung
- Individuell, abhängig von Alter, Gewicht und Schwere der Symptome
- Bei ADHS: Beginn mit niedriger Dosis, schrittweise Erhöhung bis zur optimalen Wirkung
- Bei Narkolepsie: Anpassung der Dosis an die Symptomkontrolle
Nebenwirkungen
- Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit
- Seltener: Herz-Kreislauf-Probleme, psychische Störungen
- Sehr selten: Allergische Reaktionen
Wechselwirkungen
- Hemmung des Metabolismus von Antikoagulanzien, Antikonvulsiva, trizyklischen Antidepressiva, SSRI.
- Abschwächung der Wirkung blutdrucksenkender Medikamente.
- Risiko einer hypertensiven Krise bei MAO-Hemmern.
- Verstärkung der ZNS-Nebenwirkungen durch Alkohol.
- Risiko von Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg bei Operationen.
- Mögliche Wechselwirkungen mit zentral wirksamen alpha-2-Agonisten, Dopaminagonisten und -antagonisten.
- Verschlechterte Resorption bei Antazida.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Methylphenidat
- Schilddrüsenüberfunktion, Angststörungen, Glaukom
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychotische Störungen









