Die DIVI bittet die Verantwortlichen aller Intensivstationen in Deutschland - egal welcher Größe und ob internistisch, neurologisch, anästhesiologisch oder chirurgisch geführt - sich unter Schwangeren-Intensivregister – Home (divi.de) zu registrieren und ihre Patientendaten hier anonymisiert zu dokumentieren.
Mit dem so gewonnen Datenmaterial sollen langfristig Behandlungsleitlinien entwickelt werden. Derzeit liegen für diese Patientinnen-Gruppe in Deutschland keine verlässlichen Zahlen vor, so der Sprecher der DVI Professor Dr. Thomas Standl (Solingen). Jedoch sind dringend solche Behandlungsempfehlungen erforderlich, um die schätzungsweise etwa 4.500 Schwangeren, die jedes Jahr eine intensivmedizinische Behandlung benötigen, gut zu versorgen. Dabei umfassen die Indikationen nicht nur Schwangerschaftskomplikationen, sondern auch viele weitere Krankheitsbilder von Schlaganfall über Sepsis bis zu Trauma oder Herzinfarkt.











