Neue Arzneimittel 15. Februar 2024

Entdecken Sie die neuesten pharmazeutischen Innovationen, darunter Mounjaro in neuer Stärke für Typ-2-Diabetes, Omjjara für Myelofibrose und eine neue Stärke von Refixia zur Behandlung von Hämophilie B.

Neue Medikamente

In der dynamischen Welt der medizinischen Fortschritte kommen regelmäßig neue Arzneimittel und Dosierungen auf den Markt, um den Bedürfnissen von Patienten mit verschiedenen Erkrankungen gerecht zu werden. Jüngste Entwicklungen umfassen die Einführung von Mounjaro in einer neuen Stärke sowie die Markteinführung von Omjjara und die Erweiterung des Refixia® Produktportfolios.

Mounjaro: Neue Stärke für Typ-2-Diabetes

Mounjaro®, ein fortschrittliches Arzneimittel von LILLY DEUTSCHLAND GmbH, bietet nun eine 10 mg Injektionslösung in einer Durchstechflasche an. Diese ist speziell für Erwachsene mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes mellitus entwickelt worden und ab dem 15. Februar 2024 erhältlich. Der Wirkstoff Tirzepatid zielt darauf ab, die Blutzuckerkontrolle zu verbessern, was Mounjaro® zu einer wertvollen Ergänzung in der Diabetesbehandlung macht.

Omjjara: Neuer Wirkstoff gegen Myelofibrose

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG bringt Omjjara auf den Markt, erhältlich in Filmtablettenform mit Dosierungen von 100 mg, 150 mg und 200 mg. Der Wirkstoff Momelotinibdihydrochlorid adressiert spezifisch die Behandlung von splenomegaliebedingten Beschwerden oder Symptomen bei Erwachsenen mit primärer Myelofibrose (PMF), sekundärer Myelofibrose nach Polycythaemia Vera (Post-PV-MF) oder nach Essentieller Thrombozythämie (Post-ET-MF). Omjjara ist eine neue therapeutische Option für Patienten, die neu diagnostiziert sind oder bereits mit Ruxolitinib behandelt wurden.

Refixia: Neue Stärke 3.000 I.E.

Novo Nordisk Pharma GmbH erweitert sein Angebot mit Refixia® 3.000 I.E., einem Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung. Diese neue Stärke dient der Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Patienten ab 12 Jahren mit Hämophilie B, einem angeborenen Faktor-IX-Mangel. Seit 2017 trägt Refixia dazu bei, das Leben von Patienten mit dieser seltenen Erkrankung zu verbessern. Refixia enthält den Wirkstoff Nonacog beta pegol.

Diese Neuzugänge in der pharmazeutischen Landschaft unterstreichen das kontinuierliche Bestreben, Patienten mit innovativen und wirksamen Behandlungsoptionen zu unterstützen.

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Autor:
Stand:
15.02.2024
Quelle:

Informationsstelle für Arzneispezialitäten (ifa)

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