Die Kampagne hat drei wesentliche Inhalte:
- die bestmögliche Versorgung von Diabetikern sichern
- Maßnahmen zur Unterstützung eines gesunden Lebensstils fordern
- die Selbsthilfe stärken
Konkrete Maßnahmen zur Vorbeugung – das ist eine der Forderung der Initiatoren. Praktische Vorschläge dazu sind die Einführung einer Fett- und Zuckersteuer, eine volle Stunde Sport täglich in der Schule, eine verständliche Nährwertkennzeichnung auf Verpackungen und in Restaurants sowie ein Werbeverbot für Lebensmittel und Getränke, die Übergewicht begünstigen.
Die Gesellschaft ist gefragt
Politiker stimmen in einigen wesentlichen Punkten zu. So sagte Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Von der Stadtentwicklung über die Schule bis zur Lebensmittelwirtschaft – es muss gesellschaftlich ein anderes Bewusstsein für Ernährung und Bewegung geschaffen werden." Dietrich Monstadt, MdB für CDU/CSU und Mitglied des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag, ergänzte: „Der Diabetes-Tsunami lässt sich nur mit einem anderen gesellschaftlichen Verhalten aufhalten. Früher fuhren Kinder draußen mehr Fahrrad, heute sitzen sie an Spielekonsolen vor dem Fernseher."
Die Kampagne bietet unter www.diabetes-stoppen.de aktuelle Informationen und Handlungsanleitungen.













