Indikationen
- Schlafstörungen (kurzfristige Anwendung)
- Schwangerschaftsübelkeit (Kombination mit Vitamin B6)
Wirkmechanismus
- H1-Antihistaminikum der 1. Generation
- Kompetitive Hemmung der H1-Histaminrezeptoren im ZNS
- Zentral dämpfend, sedierend
Nebenwirkungen
- Häufigkeit selten bis unbekannt, häufiger bei älteren Patienten
- Zentralnervöse UAW: Müdigkeit, Sedierung, Somnolenz, Sturzgefahr, eingeschränktes Reaktionsvermögen
- Anticholinerge UAW: Obstipation, Mundtrockenheit, Miktionsstörungen
- Magen-Darm-Störungen, Übelkeit
- Hautreaktionen
- Arrhythmien
Wechselwirkungen
- Epinephrin: weiterer Blutdruckabfall
- Zentral dämpfende und anticholinerge Arzneimittel: Wirkverstärkung
- Phenytoin, Neuroleptika: Wirkungsabschwächung
- MAO-Hemmer: Verstärkung der anticholinergen Wirkung, Hypotension, verstärkte Depression von ZNS und Atemfunktion
- Antihypertensiva mit ZNS-Wirkung (Clonidin, Methyldopa): verstärkte Sedierung
- Hauttest: Verfälschung (falsch negativ)
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Doxylamin
- Akute Vergiftung durch Alkohol, Schlaf-, Schmerzmittel, Psychopharmamka
- Akuter Asthma-Anfall
- Engwinkel-Glaukom
- Phäochromozytom
- Prostata-Hypertrophie mit Restharnbildung
- Epilepsie
- MAO-Hemmer
Hinweise
- Einnahme ca. 1 Std. vor dem Einschlafen, 8 Std. vor dem Aufstehen, um Hangover zu vermeiden
- Dosisanpassung bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Vorsichtige Anwendung bei eingeschränkter Leberfunktion, kardialer Vorschädigung, Hypertonie, chronischen Atembeschwerden, Asthma, GERD, Krampfanfällen
- Regelmäßige Kontrolle der Herzfunktion
- Gewöhnungseffekt möglich










