Indikationen
- Schubförmig remittierende Multiple Sklerose (RRMS)
- Colitis ulcerosa (CU)
Wirkmechanismus
- Modulator der Sphingosin-1-Phosphat (S1P)-Rezeptorsubtypen 1 und 5
- Führt zu Lymphozytenretention in lymphoiden Geweben
- Wirkung vermutlich durch verringerte Lymphozytenmigration in ZNS/Darm
Nebenwirkungen
- Nasopharyngitis u.a. Infektionen
- Lymphopenie
- Erhöhte Leberenzyme
- Kopfschmerzen
- Bradykardie
- Hypertonie, Orthostasesyndrom
- Periphere Ödeme
- Anormale Lungenfunktion
Wechselwirkungen
- CYP2C8-Inhibitoren (z. B. Gemfibrozil, Clopidogrel): erhöhte Wirkung
- CYP2C8-Induktoren (z. B. Rifampicin), MAO-Hemmer: verringerte Wirkung
- Impfung: verringerte Impfwirkung, keine Impfung während Behandlung und 3 Monate danach
- Immunsuppressiva: additive Wirkung, keine Kombination
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Ozanimod
- Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, Schlaganfall, transitorische ischämische Attacke, Herzinsuffizienz in der Anamnese
- AV-Block 2./3. Grades, Sick-Sinus-Syndrom ohne Herzschrittmacher
- Schwere und chronische Infektionen
- Aktiven malignen Erkrankungen
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Frauen im gebärfähigen Alter ohne zuverlässige Verhütung
- Schwangerschaft
- Immunschwäche










