Wirkstoffe
Indikationen
- Atopische Dermatitis
- Psoriasis
- Rheumatoide Arthritis
- Uveitis
- Lupus-Nephritis
- Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplatation
Wirkmechanismus
- Hemmung des Enzyms Calcineurin (spielt eine wichtige Rolle bei Signaltransduktion von T-Lymphozyten)
- Aktivierung des Transkriptionsfaktors NFAT wird verhindert
- Expression von Genen für T-Lymphozyten-Aktivierung und Freisetzung von Entzündungsmediatoren wird gehemmt
- Hemmung entzündlicher Prozesse
Nebenwirkungen
Topische Anwendung
- Brennen, Juckreiz an der Anwendungsstelle
- Hautausschlag, Rötung
- Hautinfektionen
- Hautatrophie, Pigmentveränderungen
Systemische Anwendung
- Erhöhte Infektionsanfälligkeit
- Erhöhtes Krebs- und Lymphomrisiko
- Nierenfunktionsstörungen
- Bluthochdruck
- Kopfschmerzen, Zittern
- Kalium-/Magnesiummangel
Wechselwirkungen
- CYP3A4-Induktoren&-inhibitoren
- über CYP3A4 metabolisierte Arzneimittel
- Wirkstoffe mit hoher Affinität zu Plasmaproteinen, z.B. NSAR, DOAKs
- andere Immunsuppressiva
- nephrotoxische Substanzen, u.v.m.
Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Die Anwendung erhöht die Anfälligkeit für bakterielle, virale und Pilzinfektionen, einschließlich opportunistischer Infektionen und Aktivierung latenter Viren
- Ärztliche Überwachung: Nur erfahrene Ärzte sollten insb. Ciclosporin verschreiben, regelmäßige körperliche Untersuchungen, Blutdruck- und Laborkontrollen
- Die Wirksamkeit von Impfungen kann verringert sein; lebend attenuierte Impfstoffe sollten vermieden werden
- Eine mögliche Leber- und Nierentoxizität muss beachtet werden, insb. bei Vorerkrankungen und im höheren Alter
- Schwangerschaft: Fortführung einer Therapie kann nach gründlicher Risiko-Nutzen-Abwägung angemessen sein, regelmäßige Kontrollen beachten










