Restless-Legs-Syndrom Kompakt

Neurologische Erkrankung mit Bewegungsdrang der Beine und nächtlichen Beschwerden, häufig verbunden mit Schlafstörungen.

RLS

Definition

Neurologische Erkrankung, wird den Schlafstörungen zugeordnet.

Gekennzeichnet durch Bewegungsdrang der Beine und unangenehme Missempfindungen.

Symptome verstärken sich in Ruhe und nachts.

Ursachen

  • Idiopathisch: Nicht vollständig geklärt.
  • Beteiligung dopaminerger und eisenabhängiger Systeme.
  • Genetische Faktoren (familiäre Häufung).
  • Sekundäre Ursachen u. a.:

Epidemiologie

  • Prävalenz: ca. 3–10 %.
  • Altersabhängig, bis zu 10 % bei > 65-Jährigen.
  • Frauen etwa doppelt so häufig betroffen.
  • Auch Kinder können betroffen sein.

Symptome

  • Bewegungsdrang der Beine, oft mit Parästhesien (Kribbeln, Brennen, Stechen).
  • Beschwerden treten in Ruhe auf und bessern sich durch Bewegung.
  • Verstärkung der Symptome abends und nachts.
  • Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafprobleme).
  • Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen.

Komplikationen

  • Chronische Schlafstörungen,
  • Tagesmüdigkeit und Leistungseinbußen,
  • Erhöhtes Unfallrisiko,
  • Eingeschränkte Lebensqualität,
  • Depressionen als Begleiterkrankung,
  • Augmentation unter dopaminerger Therapie (Verschlechterung der Symptomatik).

Therapie

  • Abhängig vom Leidensdruck.
  • Basismaßnahmen:
    • Überprüfung auslösender Medikamente.
    • Nicht-medikamentöse Maßnahmen (z. B. Bewegungstraining).
  • Eisen-Substitution bei niedrigen Ferritinwerten.
  • Pharmakotherapie:

Hier geht’s zum Langtext: Restless-Legs-Syndrom (RLS)

Autor:
Stand:
26.05.2026
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