Anwendung
- Schmerzen & Entzündungen
- Akute & chronische Arthritiden
- Spondylitis ankylosans und ähnliche Wirbelsäulenerkrankungen
- Arthrosen und Spondylarthrosen
- Weichteilrheumatische Erkrankungen
- Schmerzhafte Schwellungen/ Entzündungen nach Verletzungen
Niedrige Dosierung (bis 25 mg)
- Leichte/mäßige Schmerzen, Fieber
Wirkmechanismus
- Nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR)
Analgetische & antientzündliche Wirkung
- Inhibition der Cyclooxygenase 1 und 2
- Hemmt Prostaglandinbildung aus Arachidonsäure
Antipyretische Wirkung
- Beeinflussung des Temperaturzentrums im Gehirn
Nebenwirkungen
- Häufig Gastrointestinale Probleme (Ulzera, Perforationen, Blutungen)
- Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Flatulenz, Verstopfung, abdominale Schmerzen
Wechselwirkungen
- Andere NSAR inkl. ASS, Glukokortikoide, Antikoagulanzien, SSRI: erhöhtes Risiko gastrointestinaler Blutungen und Ulzera
- Diuretika und Antihypertensiva: Wirkabschwächung möglich
- Kaliumsparende Diuretika, Tacrolimus, Ciclosporin, Trimethoprim: erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie
- Methotrexat, Ciclosporin: erhöhte Toxizität
- CYP2C9-Hemmer: erhöhte Diclofenac-Konzentration
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Diclofenac
- Vorgeschichte von Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Urtikaria, Blutungen/ Perforation nach NSAR-Therapie
- Ungeklärte Blutbildungsstörungen, bestehende/vergangene peptische Ulzera oder Hämorrhagien; aktive Blutungen
- Schwere Leber-/Nierenfunktionsstörungen
- Herzinsuffizienz, ischäm. Herkrankheit, pAVK, zerebrovaskuläre Erkrankung
- Letztes Trimenon der Schwangerschaft
Anwendungshinweise
- Risiko für Magen-Darm-Blutungen abhängig von Dosis und Anwendungsdauer
- Hohe Dosis + Langzeitanwendung: erhöhtes arteriell-thrombotisches Risiko
- Ältere Patienten: höheres Risiko v.a. für gastrointestinale & kardiovaskuläre UAW
- Patienten mit Atemwegserkrankungen: erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen
- Überwachung bei eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion, allergischen Reaktionen, direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen
- Überwachung bei Langzeittherapie: Leber- und Nierenfunktion, Blutbild, kardiovaskuläre Symptome










